Appell für ein vereintes Europa

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Geilenkirchen. Am 25. März 1957 unterzeichneten Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande in Rom die „Römischen Verträge“. Damit traten zum 1. Januar 1958 in Kraft: der EWG-Vertrag, mit dem die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) errichtet wurde, der EURATOM-Vertrag, mit dem die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) gegründet wurde, und das Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften.

Zum 60. Jubiläum der Römischen Verträge zeigt die überparteiliche Europa-Union Deutschland gemeinsam mit anderen proeuropäischen Verbänden in zahlreichen Städten Flagge für Europa. „Wir sind überzeugt, dass die Probleme, die in Europa zweifellos bestehen, am besten gemeinsam zu lösen sind. ‚Miteinander, nicht gegeneinander‘, lautet die Devise“, sagt Gerd Wassenberg, Vorsitzender der Europa-Union Geilenkirchen.

Freie und gleiche Bürger

„Die Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahr 1957 war einer der Meilensteine der europäischen Einigung. Durch sie wurden die Bevölkerungen einst verfeindeter Nationen zu freien und gleichen Bürgerinnen und Bürgern eines vereinten Europa“, erinnert Wassenberg. „Leider wissen heute viele Menschen nicht mehr, wie viel wir der Europäischen Union verdanken.

Das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenwachsen der EU-Mitgliedstaaten hat uns die längste Friedensperiode in unserer so blutigen Geschichte geschenkt“, so der Geilenkirchener Vorsitzende und das Vorstandsmitglied des nordrhein-westfälischen Landesverbandes. „Es liegt an uns allen, ob das europäische Friedensprojekt eine Zukunft hat oder ob wir einen Rückfall in Nationalismus und Abschottung erleben.“

Auf Initiative des Europa-Union Dachverbandes, der Union Europäischer Föderalisten, und dessen proeuropäischer Partner treffen sich am heutigen Samstag, 25. März, Menschen aus ganz Europa in Rom zum „March for Europe“. Zu der Großdemonstration werden viele Tausend Menschen erwartet. Auch in Berlin haben sich mehrere Tausend Teilnehmer zum „March for Europe“ angekündigt. Die Europa-Union Deutschland veranstaltet dort mit ihrem Berlin Landesverband, den Jungen Europäischen Föderalisten und vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen einen Demonstrationszug zum Brandenburger Tor.

Auch in anderen deutschen und europäischen Städten, darunter London, Düsseldorf und Baden-Baden, gehen heute zahlreiche Menschen für ein vereintes Europa auf die Straße.

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