Anwohner wollen mitreden bei Veränderung von Marienberg

Von: jpm
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Das geplante Neubaugebiet: Marienberg.

Übach-Palenberg. Sobald irgendwo in Deutschland zwei Ziegelsteine aufeinandergelegt werden, gibt es dazu heutzutage innerhalb weniger Stunden die erste Bürgerinitiative. In Marienberg gibt es die nun schon, bevor überhaupt ein Beschluss gefasst wurde. Das hat erstens mit der Geheimhaltungsstrategie der Stadtverwaltung zu tun. Und zweitens damit, dass es eben tatsächlich um ein paar Ziegelsteine mehr geht.

Marienberg soll nämlich fundamental verändert werden. So traten die Anwohner vor der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag an eine Reihe von Ratsleuten heran und trafen sich bereits am vergangenen Samstag mit Alf-Ingo Pickartz und Heiner Weißborn (beide SPD), Frank Kozian (Grüne) und Wolfgang Bien (UWG) zu einer Ortsbegehung im Bereich Waubacher Weg. Außerdem waren die SPD-Ratsleute Dr. Sascha Derichs und Tim Böven dabei, sie sind selbst Anwohner.

Die CDU hatte eine Teilnahme abgelehnt und darauf verwiesen, erst einmal die Informationen im Bauausschuss abzuwarten. Allerdings soll es trotzdem Gespräche mit dem CDU-Ratsherrn und Vorsitzenden des Bauausschusses, Fred Fröschen, gekommen sein. Eben im Bauausschuss wurde die Entscheidung dann vertagt (siehe Text oben).

Im Anschluss an die Ortsbegehung jedenfalls formulierten die Anwohner des Waubacher Weges eine Reihe von Zielen. Wert gelegt wird etwa auf den Erhalt einer Streuobstwiese, einer Ausgleichsfläche und Teilen des Bürgerwalds, die in dem Bereich stehen. Auch sollen keine höheren Trauf- und Firsthöhen zulässig sein als auf den eigenen Grundstücken. Ferner solle eine „Waldabstandslinie“ von 35 Metern eingehalten werden.

Wichtig ist den Anwohnern, dass sie nicht als „Verhinderer“ gelten wollen, es gehe nicht darum, die Rahmenplanung für das Neubaugebiet zu kippen.

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