Anita-Lichtenstein-Gesamtschüler beim „Schulduell”: Kampf gegen die Uhr

Von: Georg Schmitz
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Mit den Buchstaben des Alphabetes versorgt, mussten 30 Schüler in Windeseile die gestellten Fragen beantworten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Am Ende sah es nicht gut aus, und die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 gehen aussichtslos in das Rennen um die schnellste Schule im Beantworten von Fragen in Nordrhein-Westfalen. Aber viel Spaß gemacht hat es den Teenies der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule auf jeden Fall.

Ein Super-Anreiz war ohnehin geschaffen, denn der Siegerschule winkt ein Live-Konzert mit Jan Delay. Das WDR-Radio „1Live” war am Montag Morgen nach Geilenkirchen gekommen, denn die Schüler der „13” hatten sich am 6. Februar - auf den „letzten Drücker” - für das von dem Sender veranstaltete Schulduell 2009 beworben.

Seit dem 9. Februar 2009 fahren 14 Teams von „1Live” quer durch Nordrhein-Westfalen und besuchen dort mehr als 500 Schulen. Moderator Tobias war mit seinen drei Helferinnen Isolde, Leyla und Niko gegen 10 Uhr am Schulzentrum vorgefahren, um dort nach dem Aufbau der Lautsprecheranlage die von den Schülern und ihrem Deutsch- und Philosophielehrer Stefan Holl mit Spannung erwarteten Fragen zu stellen. Es waren derer fünf, die es richtig und möglichst schnell zu beantworten galt.

Der Schulhof war voll, ein Großteil der fast 1000 Schüler schien sich in der Pause eingefunden zu haben, um die 30 Teilnehmer aus ihren Reihen lautstark anzufeuern. Und schon ging es los, Moderator Tobias stellte nach einer kurzen Begrüßung die Frage nach einem ehemaligen Bundeskanzler. Es dauerte zwar ein wenig, aber dann hatten vier Jungen und Mädchen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Buchstaben den Namen „KOHL” gebildet. Jeder der 30 Teilnehmer war mit einem Buchstaben des Alphabets „versorgt”, inklusive Umlaute und „ß”.

Dementsprechend mussten diejenigen, welche über einen Buchstaben des Wortes der zu beantwortenden Frage verfügten, im Eiltempo nach vorne laufen und das Wort in richtiger Reihenfolge bilden. Die Sekunden bis zur Wortbildung wurden fixiert und am Ende nach Beantwortung aller fünf Fragen zusammengezählt.

Daneben gab es für jede richtige Antwort einen Punkt. „Farin” ordnete die Gruppe noch richtig den „Ärzten” zu, aber bei der Frage nach der Benennung eines asiatischen Landes scheiterten die Schüler. „Korea” war falsch, Süd-Korea oder Nord-Korea wäre o.k. gewesen. Nach der Addition der Sekunden ergab sich eine Zeit von über einer Minute, und eine falsche Antwort kam auch noch hinzu.

Im Vergleich zu den bisher schnellsten Schulen, die ihre fünf Fragen richtig und unter 20 Sekunden beantwortet haben, scheint ein Weiterkommen in die nächste Runde für die Geilenkirchener aussichtslos. Nach 20 Minuten war der „abwechslungsreiche Unterricht” vorbei und der Alltag hatte die Schüler wieder „eingefangen”.
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