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Angemerkt: Unser aller Interesse

Ein Kommentar von Jan Mönch

Es ist wohl Zeit, einfach mal Danke zu sagen. Und zwar all denen, die sich für die Belange der Asylbewerber einsetzen.

Die Liste ist lang und bleibt an dieser Stelle unvollständig, sie umfasst den Runden Tisch in Geilenkirchen, SPD-Ratsherr Rainer Mansel und die Mercatorschule in Gangelt, den Wohnungsverwalter Hubert Spiertz in Übach-Palenberg und sicherlich auch die Verwaltungen, die mehr als nur das tun, was sie von Amts wegen tun müssen. Dass es auch ganz anders geht, haben die vergangenen Monate ja zu Genüge gezeigt. Ein Gruß geht an dieser Stelle nicht nur nach Sachsen.

Dabei gibt es ja allen Grund zu Kritik. Daran, dass die Kommunen zu wenig Unterstützung erfahren. Und daran, dass sie auf einem großen Teil der Kosten sitzenbleiben etwa. Was die Ehrenamtler erkannt haben, ist, dass man die Probleme mit haarsträubenden Parolen und dem Schüren von Ressentiments nicht löst, sondern verschärft. Und dass allen geholfen ist, wenn man den Schwächsten hilft. Dank sind ihnen daher nicht nur die Asylbewerber schuldig, sondern wir alle. Davon abgesehen steht das Engagement gerade einem Landkreis, in dem die überwältigende Mehrheit eine Partei mit dem Wort „christlich“ im Namen wählt, ganz ausgezeichnet zu Gesicht.

Gutmenschen-Gequatsche? Meinetwegen. Wer zu dieser einfältigen Sichtweise tendiert, sollte sich aber mal fragen, was – rein sprachlich – herauskommt, wenn man das Gegenteil von „Gutmensch“ bildet.

Also noch mal: Danke!

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