An der Quelle aller Gesetze: Studentin bei „Jugend und Parlament“

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Wilfried Oellers, Bundestagsabgeordneter der CDU für den Kreis Heinsberg, ermöglichte Alina Quintana-Schmidt (r.) aus Übach-Parlenberg einen außergewöhnlich tiefen Blick in die Arbeit des Hohen Hauses in Berlin.

Übach-Palenberg/Berlin. Vier Tage lang Bundestagsabgeordneter sein in der Hauptstadt Berlin. Ausschüsse, Landesgruppentreffen und natürlich Plenarsitzungen besuchen und gestalten – diese Möglichkeit hatte jetzt Alina Quintana-Schmidt aus Übach-Parlenberg.

„Die Idee ist großartig. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen die Arbeitsabläufe und den Weg der Gesetzgebung im Deutschen Bundestag kennen“, bewertet CDU-Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers aus Heinsberg.

Zum Planspiel „Jugend und Parlament“ werden 312 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Bundesgebiet auf Vorschlag der teilnehmenden Bundestagsabgeordneten eingeladen. Dadurch soll den Jugendlichen die Arbeitsweise des Parlaments und den Arbeitsalltag der Abgeordneten nähergebracht werden.

Debatte im Plenarsaal

Während des Programms werden mehrere fiktive Gesetze in Fraktionen, Ausschüssen und dem Plenum beraten und letztlich, je nach den Mehrheitsverhältnissen im Parlament, beschlossen. Die Beratungen finden in den Fraktionssitzungssälen im Reichstagsgebäude sowie in den Ausschusssitzungssälen im Paul-Löbe-Haus statt. Also an den Orten, an denen die realen Bundestagsabgeordneten üblicherweise arbeiten.

Ein Höhepunkt des Projekts ist die Debatte, bei der die Teilnehmer sogar in den Plenarsaal, dem Herzstück der deutschen Demokratie, tagen dürfen. Alina Quintana-Schmidt nahm für vier Tage die Rolle der aus Handewitt (Schleswig-Holstein) stammenden Abgeordneten „Sophia Czervan“ an und fand sich wieder in der Fraktion der CVP (Christliche Volkspartei) für den Bereich Jugend und Familie.

Die 20-jährige Lehramtsstudentin nutzte auch die Möglichkeit, sich in einem Gespräch mit MdB Wilfried Oellers über den Tagesablauf zu informieren. „Ich freue mich, den Bundestag einmal hautnah zu erleben“, sagte Alina Quintana-Schmidt. Und sie stellte fest, dass man als Abgeordneter recht wenig Freizeit hat: „Das ist eine aufregende, aber auch ziemlich anstrengende und zeitlich straff geplante Geschichte. Ich habe auf jeden Fall eine Menge gelernt.“

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