Gangelt/Geilenkirchen/Übach-Palenberg - Am Radwandertag geht es gemütlich zu

Am Radwandertag geht es gemütlich zu

Von: mabie
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Auf dem Übacher Rathausplatz gab Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch den offiziellen Startschuss zum 25. Niederrheinischen Radwandertag. Foto: Markus Bienwald
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Das seit Jahren bewährte „Seniorenorchester Onderbanken“ war auf dem Markt in Geilenkirchen für die musikalische Unterhaltung zuständig. Foto: Markus Bienwald

Gangelt/Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Dass der Sonntag an Veranstaltungsmangel litt, konnte man nun wirklich nicht behaupten: Denn neben Kirmesfesten, der Geburtstagsfeier des Nato E 3A-Verbandes oder der Tour de France lockte in unseren Breiten auch der Niederrheinische Radwandertag aus dem Haus.

Die inzwischen 26. Auflage hatte dabei wohl mit den Großveranstaltungen zu kämpfen, wie ein Blick auf die Starterzahlen zeigte. So waren es in Übach-Palenberg beim offiziellen Startschuss durch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch statt der sonst eher dreistelligen Teilnehmerzahlen rund 50 Pedalritter, die sich auf den Weg machten.

In Geilenkirchen stockte nicht nur die eigentlich bestens präparierte Starterpistole. „Sie funktionierte einfach nicht, dann haben wir eben ein symbolisches ‚Peng‘ gerufen“, meinte der dennoch bestens aufgelegte Bürgermeister Georg Schmitz. Doch das hörten nur wenige Ohren, denn hier war zumindest beim offiziellen Startschuss nicht viel los.

Dabei war auch bei der inzwischen 26. Auflage des Radrennens für Jedermann ohne Zeitbeschränkung einiges zu erleben: in Übach-Palenberg lockte nur die Route Nummer 36, die über Geilenkirchen, Gangelt und dem niederländischen Onderbanken auf etwa 49,3 Kilometern zurück in die ehemalige Bergbaukommune führte. Wer sich ein wenig Zeit ließ, der durfte dort übrigens auch seinen Spaß haben.

„Wir haben hier einiges aufgebaut“, erklärte Jutta Gündling von der Stadtverwaltung Übach-Palenberg. Dabei hoffte sie auf gutes Wetter und wurde zumindest zu Beginn nicht enttäuscht. Denn bei Temperaturen um die 20 Grad, einem nicht zu starken Wind und vor allem Trockenheit war einiges los.

Die Verteilung von Tourenplänen unter den Teilnehmern war übrigens sehr gefragt, denn „sobald Sie drei Stempel haben, können Sie heute Abend an der Tombola teilnehmen“, erklärte Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz.

Augenzwinkernd gab er den „Fietsern“ noch mit auf den Weg, sich ein wenig Motivation von der Tour de France zu holen und zu versuchen, einmal genau so schnell zu sein. Doch die meisten Teilnehmer ließen es locker angehen, schließlich ging es weder um Bestzeiten noch um Podiumsplätze, sondern um die Anzahl der Stempel verschiedener Ziele. Wer also in Übach losfuhr, konnte sich nach dem dritten Stempel und rund 20 Kilometern Radwegstrecke schon auf den möglichen Gewinn eines von insgesamt 60 ausgelosten Rädern freuen.

Dass bei der ausgedehnten Route auch der Rückweg nicht unterschätzt werden sollte, war angesichts der fast 90 am Radwandertag angebotenen Radrundstrecken zwischen fünf und 99 Kilometern Länge natürlich klar. Trotzdem gab es bei den 63 Städten und Gemeinden rund um den Niederrhein auch die Chance, zusätzlich familienfreundliche Kurzstrecken zu fahren.

Infos für Radler, Bücher und auch die Chance, sich sein Bike reparieren lassen zu können, gab es an den Start- und Zielpunkten auch. Und es gab natürlich immer das Angebot zum Verweilen, zum Beispiel am malerischen Kahnweiher am Infocenter in Gangelt oder auch an den Rathäusern in Geilenkirchen und Übach-Palenberg.

In Geilenkirchen übernahm beispielsweise das Seniorenorchester Onderbanken wie schon seit etlichen Jahren wieder die musikalische Eröffnung. Nachdem die in rote Westen gekleideten Musiker hier alles eingepackt hatten, konnten die radelnden Musikfans übrigens gleich auch noch zum Übacher Rathausplatz weiterpendeln. Dort übernahm die legendäre Privat-Musikkapelle Scherpenseel die Programmgestaltung.

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