Gangelt - Am Kahnweiher wird gerockt mit tollen Bands und bester Stimmung

Am Kahnweiher wird gerockt mit tollen Bands und bester Stimmung

Von: Heinz Eschweiler
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Veranstalter und Könner an Mikrofon und Keyboard: Rudi Rheimann (rechts) sorgt für Stimmung mit seiner Coverband „Atlantic“. Foto: agsb
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Talentierter Nachwuchs: Janet und Aron aus dem Rodebachtal erobern schnell die Herzen der Festival-Besucher. Foto: agsb

Gangelt. Auch wenn bei den Partyfreunden erst zu später Stunde das Tanzfieber ausbrach, die Stimmung vor der großen Bühne am Kahnweiher war von Beginn an sehr gut. Sieben Bands standen bei der siebten Gangelter Musiknacht auf der Bühne.

Veranstalter Rudi Rheimann strahlte, hatte er doch mit seinen Freunden der Coverband „Atlantic“ auch persönlich einen großen Auftritt.

Am frühen Abend eröffnete die Band „13 Steps to Cellar“ das Geschehen, schon hier war der Besuch ausgezeichnet und minütlich wurde das Areal voller.

Anschließend übernahmen Rudi Rheimann, Günter Jöris (Gesang, Schlagzeug), Guido Kemper (Gesang Bass) und Dieter Fuchs (Gitarre, Gesang) die Bühne. Die Coverband hatte in den 70er- und 80er Jahren einen Kultstatus, vor einiger Zeit gab es ein erfolgreiches Comeback, und auch in Gangelt begeisterten die Musiker ihr Publikum. Während des Umbaus der großen Bühne stand der Nachwuchs auf einer Nebenbühne im Scheinwerferlicht.

Nachwuchs beweist viel Talent

„Wir geben talentierten jungen Künstlern die Chance, vor großem Publikum aufzutreten“, erklärte Rudi Rheimann. Die Sängerin Janet in Begleitung von Aron aus dem Rodebachtal eroberte im Handumdrehen die Herzen aller Musikfreunde, Janet bewies eine goldene Stimme. Im Laufe des Abends stand außerdem noch die junge Rapperin Scapsis im Rampenlicht.

Nach „Atlantic“ heizte „Cramp“ richtig ein. Mit besten Rock- und Pop-Klassikern legte die Band einen sensationellen Auftritt hin. Rudi Rheimann selbst freute sich besonders auf den Auftritt von Lita Turner. Mit im Wind flatternder Löwenmähne machte die Rockröhre ihrem Idol Tina Turner alle Ehre.

Die einstige Sängerin der Rain City Rollers aus Aachen ist auf Solotour, und es schien in Gangelt so, als stünde die „Queen of Rock“ persönlich mit ihrer rauchigen Stimme auf der Bühne. Bei so guter Stimmung hatte es die nachfolgende Band „Refuse“ aus dem benachbarten Landgraaf leicht, auch sie erlebten einen grandiosen Auftritt.

„Nach der Musiknacht ist vor der Musiknacht“, meinte im Anschluss Rudi Rheimann, der schon das nächste Open-Air in Gangelt im Hinterkopf hat. Dann möchte er den deutschen Schlager wieder mit ins Boot holen.

Seit vier Jahren organisiert er im Grunde alleine diese Veranstaltung und freut sich, dass er besonders von der Gemeinde und von den Gangelter Vereinen Unterstützung erhält. Viele Ehrenamtlern helfen mit ihrem Einsatz am Grillstand, an der Cocktail-Bar und hinter den Kulissen.

Ein weiterer Höhepunkt der Musiknacht war übrigens auch das Gangelter Bier, das eigens für das Event gebraut wird, ein Markenzeichen in der Gemeinde.

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