Alarmübung: Gasgeruch und Exposionsgefahr

Von: mabie
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Ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Geilenkirchen war bei der jüngsten Alarmübung in Süggerath im Einsatz. Foto: Peter Grütering
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Die mehrstündige Übung der Feuerwehr erforderte Schweres Gerät. Foto: Peter Grütering

Geilenkirchen. Gasgeruch in einem metallverarbeitenden Betrieb: Das war die Basis für die jüngste Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehr Geilenkirchen, die in Süggerath stattfand. In einer Industriehalle am Ortsrand überzeugten die Einheiten vom Zug eins mit den Löscheinheiten Geilenkirchen und Süggerath sowie dem Zug vier mit den Löscheinheiten Nirm und Würm mit guten Ergebnissen.

Mit von der Partie waren auch die Gerätewagen Gefahrgut des Umweltsschutzzuges, besetzt durch die Löscheinheit Gillrath-Hatterath, die Löscheinheit Tripsrath-Niederheid, die Löscheinheit Teveren, sowie die erste Einsatzeinheit des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Heinsberg als Katastrophenschützer.

Die Jugendfeuerwehr stellte die Opferstatisten für die Übung, und so wurde das natürlich von der Wehrleitung der Freiwilligen Feuerwehr in Geilenkirchen begleitete Szenario eine runde Sache. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Fabry, Metallbau Bassauer und der Firma Lumex, haben Brandinspektor Bastian Mänz, Hauptbrandmeister Maik Bassauer, Unterbrandmeister Lars Speiser und Oberfeuerwehrmann Marvin Lang eine spannende und vielfältige Aufgabe für diese jährliche Alarmübung zusammengestellt.

Brandinspektor Volker Reichhardt als Zugführer von Zug eins erwartete dabei eine komplexe Aufgabe. So war nicht nur Gasgeruch festgestellt worden, kurz nach dem Eintreffen des Einsatzfahrzeuges kam es zudem zu einer Gasexplosion. Zum Glück nur simulierte schwere Verbrennungen zogen sich dabei nicht nur die Mitarbeiter der ansässigen Firmen zu, auch eine Fremdfirma war im Gebäude, was zu Beginn des Einsatzes noch nicht klar war. Auf einer 32.000 Quadratmeter großen Hallenfläche wurde so nicht nur die Belüftung eines großvolumigen Objekts geübt, auch musste Wasser aus der nahen Wurm beschafft werden. Zudem galt es, eine stabile Wasserversorgung aufzubauen und das Dach zu kühlen.

Beim Innenangriff kamen zwölf C-Rohre zum Einsatz, dazu wurde schweres Gerät zur Rettung einer eingeklemmten Person benötigt. Zusätzlich hatten es die Einsatzkräfte noch mit der vorsichtigen Bergung einer Acetylen-Flasche zu tun, deren Druckbehälter im Ernstfall einen Feuerball von 30 Metern Durchmesser und Trümmerflug von bis zu 300 Metern auslösen kann.

„Die Übung ist sehr zufriedenstellend gelaufen“, schloss der Leiter der Übung, Brandinspektor Bastian Mänz am Ende. Für die insgesamt 124 beteiligten Einsatzkräfte gab es auch ein Happy-End, denn sie durften sich über eine hervorragende Verpflegung vom Deutschen Roten Kreuz freuen.

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