Aktionskreis wehrt sich gegen Kritik der SPD

Von: jpm
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Geilenkirchen. Der Aktionskreis (AK) Geilenkirchen weist die Kritik der SPD-Fraktion zurück, die deren Vorsitzender Christoph Grundmann in seiner Haushaltsrede geübt hat, und greift seinerseits die Kommunalpolitik an.

In einer Stellungnahme erinnert der AK-Vorstand an erfolgreiche Veranstaltungen wie Weinfest, Culinara, Nikolausmarkt und Autoausstellung, die man 2015 organisiert hat. Der Begriff „handlungsunfähig“ könne daher im Zusammenhang mit dem AK „nur ein Versehen gewesen sein“.

Verärgerung herrscht über die Äußerungen Grundmanns offenbar auch vor dem Hintergrund, dass man seit nunmehr acht Jahren ein „professionelles Stadtmarketing“ fordere, was jedoch von den „politischen Akteuren als unnötig erachtet“ worden sei. Dabei bestehe in Geilenkirchen ein „nicht geringer Handlungs- und Nachholbedarf“, wie etwa die zahlreichen Leerstände in der Innenstadt zeigten.

Der neue SPD-Fraktionsvorsitzende Christoph Grundmann hatte den AK vergangene Woche im Stadtrat als „kaum handlungsfähig“ bezeichnet und mangelnde Solidarität unter dessen Mitgliedern beklagt. Die in der AK-Stellungnahme angeführten Veranstaltungen bezeichnete auch Grundmann als gut und beliebt. Die Drohung, diese Veranstaltungen abzuschaffen, wenn sie nicht stärker unterstützt würden, stufte er jedoch als „Erpressungsversuch“ ein.

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