Abrisspläne: St. Josef wird Baudenkmal

Von: jpm
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st josef bauchem
St. Josef in Bauchem: Was wird verschwinden und was bleibt bestehen? Foto: Jan Mönch

Geilenkirchen. Und wieder steht St. Josef auf der Tagesordnung des Bauausschusses. Die Bauchemer Kirche soll als Baudenkmal eingetragen werden. Bislang war nur eine so genannte vorläufige Unterschutzstellung vorgenommen worden.

An den Abrissplänen der Stadt Geilenkirchen ändert dies freilich nichts, vielmehr handelt es sich bei dem am Dienstag kommender Woche verhandelten Tagesordnungspunkt um ein notwendiges Stückchen Bürokratie auf dem Weg zur Verwirklichung der Pläne der Franziskusheim GmbH. Allerdings kann das Amt für Denkmalpflege (Landschaftsverband Rheinland) noch die Oberste Denkmalbehörde (Bauministerium) anrufen. Die Frist hierfür endet am 9. November.

Die GmbH will an der Stelle, wo aktuell der 1974 als Garnisonskirche für die Selfkant-Kaserne errichtete Bau seinen Platz hat, ein Altenheim errichten. Wegen des architekturhistorischen Werts der Kirche, den das Amt für Denkmalpflege in einem Gutachten festgestellt hat, wird die Stadt jedoch zumindest Sorge tragen müssen, dass ein Teil von St. Josef erhalten bleibt. Was und wie viel? Das ist bislang mehr oder weniger offen.

Bereits bei der vergangenen Sitzung des Bauausschusses hatte es Unstimmigkeit darüber gegeben, ob Politik und Verwaltung beim bisherigen Umgang mit dem Thema St. Josef klug und richtig gehandelt haben.

Zwar besteht seit Langem ein breiter Konsens darüber, dass die Franziskusheim GmbH das attraktive Grundstück nutzen können soll. Allerdings wurde moniert, dass die Stadt ihr Mitspracherecht darüber, wie viel von der Kirche erhalten bleibt, mehr oder minder aus der Hand gegeben habe und dieses nun allein bei der Denkmalpflege liege.

Bis zur Ausschusssitzung werden hierzu klärende Gespräche zwischen den Beteiligten – Denkmalpflege, Kirchengemeinde, Franziskusheim GmbH und Stadt – stattgefunden haben. Über die Ergebnisse soll in der Sitzung berichtet werden.

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