Abiturienten von St. Ursula feiern das Ende der Schulzeit

Von: Georg Schmitz
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Ist schon wieder Karneval? Den Abiturienten mangelte es beim Abi-Streich jedenfalls nicht an jecken Ideen. Foto: Georg Schmitz
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Ist schon wieder Karneval? Den Abiturienten mangelte es beim Abi-Streich jedenfalls nicht an jecken Ideen. Foto: Georg Schmitz
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Ist schon wieder Karneval? Den Abiturienten mangelte es beim Abi-Streich jedenfalls nicht an jecken Ideen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Partystimmung am St.-Ursula-Gymnasium: Hier sorgte am Freitag der Abi-Streich des Entlassjahrgang für helle Freude. Die drei Buchstaben „Abi“ sind immer im Motto der Abiturientia enthalten, und so lautetete der Slogan „Abios Amigos 2015“.

Zwei Stunden lang war Party statt Lernen angesagt. Unter der Leitung eines achtköpfigen Organisationsteams hatte die Oberstufe den Abi-Streich vorbereitet. Am Abend zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler kräftig mit angepackt und den Schulhof für das Spektakel vorbereitet. Danach ging es erst einmal in den Musikpark, wo bis in die Morgenstunden gefeiert werden sollte. An Schlaf war nicht zu denken.

Ab der zweiten Unterrichtsstunde dröhnte lautstarke Musik aus der aufgebauten Musikanlage, und die in mexikanischem Outfit angetretenen jungen Frauen und Männer brachten sich mit Tanz und Gesang in Stimmung. Auch Passanten, die sich in die Nähe des Schulgebäudes wagten, mussten mit einer Indianer-Bemalung rechnen.

Einlass in das mexikanisch angehauchte Refugium wurde nur durch einen Tunnel gewährt. Nach der ersten Unterrichtsstunde hatten sich auch die anderen Schüler des Gymnasiums auf dem Schulhof versammelt und ließen sich von der großen Party anstecken. Die fast 190 Abiturienten hatten in Anlehnung an das Prinzip der Käfighaltung ihre Lehrerinnen und Lehrer hinter eine Absperrung verbannt. Die Bühne bestand aus landwirtschaftlichen Gefährten, deren Präsentationsfläche erst einmal erklettert werden musste. Jahrgangsstufensprecher Matthias Grzeskowiak begrüßte die riesige Schülerschar und tauschte im Verlauf das Mikrofon mit seinen Moderations-Kollegen.

„Die Reise nach Tijuana“ hieß das erste Spielchen mit Lehrern und Schülern, das eigentlich eher unter dem Titel „Reise nach Jerusalem“ bekannt ist. Die Lehrer Stefanie Stump und Sebastian Wagner mussten im Anschluss mit verbunden Augen ein Dekoteil von der Stange schlagen. Zur sportlichen Herausforderung entwickelte sich der Rund-Parcours, den die Lehrer Anne Kreutzer, Anne Dünnwald, Dominik Esser und Riccardo Marangi auf einem kleinen Kunststoffesel zu bewältigen hatten. Diese Gaudi strapazierte ordentlich die Lachmuskeln. Einem „Schärfetest“ durften sich Christina Sikorski, Michael Wagemann und Matthias Scheren unterziehen. Bei dieser Essübung stand die Verkostung besonders scharfer Speisen auf der Agenda. Alle hielten durch, nur ein Schüler griff zur Milch, um die Schärfe im Mund zu neutralisieren. Doch die Organisatoren waren hier besonders gemein – die Milch war sauer. „Wo bleibt die Schärfe?“, stellte Lehrer Michael Wagemann am Ende die Frage. Da musste der Jahrgangsstufensprecher passen, er hatte bereits das Schärfste aufgeboten, was in Geilenkirchen zu kriegen war.

Ein beliebtes Ziel der Schüler war außerdem der „Kroko-Jump“. In dieser Hüpfburg mussten die Teilnehmer aufpassen, dass sie nicht von dem sich in alle Richtung drehenden Hindernis vom Sockel gehauen wurden. Nach Mohrenkopfessen und weiteren Spielchen waren die Schüler froh, die gar nicht frühlingshaften Temperaturen hinter sich zu lassen und in beheizten Räumen weiter feiern zu können.

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