„Abitendo”: Die Reise ins Universum der Videospiele

Von: mabie
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Wenn Lehrer singen, dann treffen sie nicht immer den richtigen Ton: Dies bewiesen auch die Lehrkräfte beim Abi-Gag am Ubach-Palenberger Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG). Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Besonders Lehrer dürften sie hassen, diese kleinen grauen Kisten, die Schüler und auch Ältere gern einmal zur Hand nehmen, um zu spielen. Vielleicht auch darum hatte die Abiturientia des Carolus-Magnus-Gymnasiums (CMG) Übach-Palenberg ihren Abi-Gag unter die Überschrift „Abitendo” gestellt.

Assoziationen zum berühmten Video- und Kartenspielhersteller aus Japan waren dabei ausdrücklich erwünscht.

Eine furiose Schau

Schon auf den eigens angefertigten, einheitlichen T-Shirts der Mädels und Jungs aus Jahrgangsstufe 13 waren berühmte Helden und Symbole zu sehen, die im Videospiel-Universum legendär sind. Warum auch nicht gleich das am CMG zur schönen Tradition gewachsene Abschlussspektakel im vollen Pädagogischen Zentrum (PZ) mit ins Motto einbeziehen?

Gesagt, getan, schon war die furiose Show zum Abschluss in ein veritables Videospiel-Abenteuer verwandelt. Und wie es sich für ein solches Abenteuer gehört, gab es da einen Bösewicht namens „Bowsermeier” alias Schulleiter Erwin Berkemeier, der einfach die Abiturzeugnisse geklaut hat.

Bowsermeier

Um die zu finden, und den Endkampf gegen „Bowsermeier” zu bestehen, mussten die Schüler 13 „Level” bezwingen.

Je Sieg in einem Level gab es einen Stern, und 13 Sterne machten am Ende den Weg frei zu den heiß ersehnten Reifezeugnissen. Doch ganz so einfach war es nicht, schließlich mussten die Schüler auf ihrem Weg zu den Sternen schwierige Aufgaben meistern. Da galt es für Lehrer, die Tonleiter korrekt zu treffen, wobei sich Thomas Cleef wieder als Musikcrack erwies, da musste eine Spanischstunde mit möglichst wenig Arbeit herumgekriegt werden oder auch bei einem Wissensduell am Schluss das ganze Gehirnschmalz investiert werden.

Neben diesen live auf der Bühne im mit begeisterten Schülern gefüllten PZ dargebrachten Leistungen, gab es auch kurze Videoeinspieler. Darin ging es um ein witziges Minigolf-Duell, um den Kampf zwischen Schüler und Lehrer um den im Unterrichtsraum versteckten, goldenen Stern oder auch um „Tetris”.

Dieses weltbekannte, von einem russischen Entwickler erdachte Spektakel, inszenierten die Schüler auf einzigartige Weise. Sie parkten dazu Autos in verschiedenen, an die echten „Tetris”-Steine angelehnten Formationen, auf dem Platz vor dem Schulgebäude, und ließen sie, in Tricksequenzen zerlegt, Reihen bilden, bis die nötige Punktzahl geschafft war.

Vor so viel Einfallsreichtum, Spaß an der Sache und einer überaus gelungenen Präsentation zogen alle Anwesenden ihren Hut, und spendeten viel Beifall und Jubel.
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