Abi-Konzert wird ein akustischer und visueller Genuss

Von: Georg Schmitz
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Die 14 Mädels des Tanzkurses Q2 der 12er und 13er Jahrgangsstufen von St. Ursula begeisterten mit einem flotten Tanz, angelehnt an das Musical „Hairspray“. Foto: Georg Schmitz
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Nora Achmaoui war „On fire“. Foto: Georg Schmitz
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Markus Knoben, Nora Achmaoui, Joshua Dahlmanns und Jonas Derichs (v.l.) stellten mit der Abiband ihre Vielsietigkeit unter Beweis. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Kurz vor den Abiturprüfungen machten rund 40 Schülerinnen und Schüler der 12er und 13er Jahrgangsstufen einmal anders als gewohnt von sich hören. Nicht Deutsch und Mathematik, sondern Musik und Tanz standen beim Abi-Konzert des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen im Vordergrund.

Technik-AG im Einsatz

Judith Kaminski, Ina Lurweg und Sophie von Wrede hatten die Initiative zum musikalischen Abschluss ihrer Schulzeit ergriffen und alle Mitstreiter unter einen Hut gebracht. Ein halbes Jahr Vorbereitung lag hinter den jungen Künstlern, bevor sie das an zwei Tagen angebotene Abi-Konzert zum erfolgreichen Event gestalten sollten. Die einzelnen Akteure hatten ihren Part jeder für sich zu Hause einstudiert. Es bedurfte dann nur einer gemeinsamen Generalprobe der rund 40 teilnehmenden Abiturienten im Gymnasium, und die fand wenige Tage vor der öffentlichen Aufführung statt. Zum Gelingen des Abi-Konzertes trugen auch die Technik-AG und die Bühnenbau-AG bei. Und das sollte ein ebenso akustischer wie visueller Genuss werden, den die über 400 Besucher noch lange in Erinnerung behalten werden.

Der Abi-Chor unter Leitung von Antonia Köpf machte mit drei Songs den Anfang, wobei besonders das erste, mehrstimmig gesungene A-cappella-Lied einen starken Eindruck hinterließ. Nicht minder begeistert zeigte sich das Publikum von Jonas Derichs, der seine Akustik-Gitarre perfekt beherrscht und im Laufe des Abends noch oft auf sein Können aufmerksam machte. Ina Bürgstein und Inga Frenken begaben sich singend auf den „Way back into love“, bevor Alexander Ziesen mit einem rhythmischen Klavierstück aufhorchen ließ.

Musikstudium geplant

Jacqueline von St. Vith begleitete anschließend den Gesang von Rebekka Hesse und Rebecca Paulus mit dem Piano, und auch dieses musikalische Trio bekam viel Applaus. Nun war Desirée Keufen, die ihr tänzerisches Können aktuell in der 2. Gardetanz-Bundesliga unter Beweis stellt, an der Reihe. Sie führte den Zuschauern einen atemberaubenden Gardetanz zur Musik von „Piraten der Karibik“ vor Augen. Begleitet vom Pianisten Joshua Dahlmanns und Markus Knoben mit dem Cajon zog dann Nora Achmaoui die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf sich und stellte sich mit dem aktuellen Hit „This girl is on fire“ vor.

Kurz vor der Pause setzte Judith Kaminski Chopins „Fantaisie Impromptu“ als Klavierstück eindrucksvoll in Szene. Im Anschluss kündigten die Moderatorinnen Anna Lengert und Hannah Nebeling Pianist Markus Knoben und Sopransaxophonist Joshua Dahlmanns an, die auch hier überzeugen konnten.

Viele der Akteure beherrschen mehrere Instrumente, womit sie ihre Vielseitigkeit zum Ausdruck bringen. Einige dieser Schülerinnen und Schüler wollen nach dem Abitur ein Musikstudium auf Lehramt in Angriff nehmen.

Verschiedene Instrumente

Beim Abi-Konzert kamen insgesamt neun verschiedene Instrumente zum Einsatz. Programmpunkt Nummer 2 nach der Pause bot wieder etwas für das Auge, denn die 14 Mädels des Tanzkurses Q2 traten in Aktion. Ihre Darbietung aus dem Musical „Hairspray“ fand großen Anklang beim Publikum. Judith Kaminski und Ina Lurweg brachten mit Cello und Klavier ihre eigene Interpretation von Adele´s „Skyfall“ zu Gehör, bevor Antonia Köpf und Nikola Reiners mit „Call me maybe“ begeisterten.

Jonas Derichs (klassische Gitarre) und Alexander Ziesen (Klavier) versetzten die Aula mit ihrem einfühlsam gespielten Stück „Pour Amelie“ in einen Zustand der absoluten Ruhe. Diese war aber schlagartig vorbei, als die Abiband powervoll in Aktion trat und den krönenden Abschluss eines außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Musikereignisses bildete. Die Musiker bekamen viel Beifall, besonders Jonas Derichs, der mit seiner E-Gitarre alle in den Bann zog und bei seinem Auftritt mächtige Sprünge in die Luft hinlegte.

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