Abfuhr für FDP Gangelt: Keine Mehrheit für „Mobiles Rathaus”

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Gangelt. Die FDP Gangelt ist zwar mit ihrem Antrag auf ein „Mobiles Rathaus” gescheitert, doch wollen die Liberalen weiter darauf drängen, einen stärker an den Belangen der Bürger orientierten Service anzubieten. Dies erklärte die FDP-Ratsfrau Ingrid Heim aus Gangelt-Schierwaldenrath.

Das Konzept des „Mobilen Rathaus” bezweckt, dass älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Bürgern der Weg zur und die Wartezeit in der Verwaltung erspart wird, da ein öffentlich Bediensteter zu ihnen nach Haus kommt.

Dieser Antrag fand allerdings keine Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates. Bürgermeister Bernhard Tholen (CDU) sieht keinen Handlungsbedarf, denn mit der bisherigen Praxis gebe es keine Probleme.

Wenn ein Bürger mit nachweislich eingeschränkter Mobilität einen entsprechenden Wunsch äußere, erfolge ein Hausbesuch. Tholen: „Wir haben immer eine Lösung für den Bürger gefunden.” Die Beantragung eines Reisepasses müsse aber weiterhin im Rathaus erfolgen, da der Fingerabdruck eingescannt werden müsse.

Und Vize-Bürgermeister Josef Rütten (CDU) fügte hinzu, die Ortsvorsteher und die übrigen Ratsmitglieder „leisten Hilfe”, wenn sie gefordert sei.
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