Abfallentsorgung europaweit ausgeschrieben

Von: mh
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Wird europaweit ausgeschrieben: die Abfallentsorgung in der Stadt Übach-Palenberg. Foto: Imago

Übach-Palenberg. Einstimmig sprach sich der Bau- und Umweltausschuss in Übach-Palenberg für die europaweite Ausschreibung zur Vergabe der Abfallentsorgung aus. Notwendig wurde dieser Beschluss, da der jetzige Vertrag Ende 2013 ausläuft. Der neue Vertrag soll ab 2014 für acht Jahre gelten. Zu Nachfragen erläuterte Kämmerer Björn Beeck, warum die Stadt mit der Unternehmensberatung Schmidt/Bechtle ein externes Unternehmen mit der Ausschreibung beauftragt hat.

Die Stadt habe vor sieben Jahren die letzte europaweite Ausschreibung vorgenommen und entsprechend wenig Erfahrung damit. Dabei komme es auf genaueste Formulierungen an, damit sie später nicht beanstandet werden könnten. Das bestätigte Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch. Der Kämmerer erklärte weiter, dass bei einem Auftragsvolumen von acht Millionen Euro die Ausschreibungsvergabe weniger als 20.000 Euro betrage, vom Bürgermeister also ohne Ratsbeschluss vorgenommen werden könne.

Bei der Ausschreibung geht es um Sammlung, Transport und Verwertung von Restmüll, Altpapier, Bioabfall, Sperrmüll und Gartenabfall. Mit Ulrich Schmidt von der Unternehmensberatung Schmidt/Bechtle stand dem Ausschuss ein kompetenter Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. So auf die Frage von Brigitte Appelrath (Grüne), ob es nicht die Möglichkeit gebe, die Bioabfälle in Biogasanlagen einzuspeisen. Dazu erklärte Ulrich Schmidt, dass rund fünf Prozent der Bioabfälle aus Schadstoffen bestehen, deren Entfernung schwierig sei.

Der hohe technische Aufwand würde diese Art der Verwendung zu teuer machen. Zudem sei die Ausschreibung „technisch offen“, falls sich also neue Verwertungsmöglichkeiten im Laufe der Vertragsdauer ergäben, könnten diese berücksichtigt werden. Schmidt bestätigte auch, dass bei den Leicht- oder Wertstoffen in Übach-Palenberg bei den Tonnen bleibe und nicht an eine Rückkehr zu den „gelben Säcken“ gedacht sei.

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