Heinsberg - Ab Mai gibt es am Heinsberger Lago Laprello eine Gastronomie

Ab Mai gibt es am Heinsberger Lago Laprello eine Gastronomie

Von: Rainer Herwartz
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Per Unterschrift besiegelt: Stefan Heinrichs, Hubert Heinrichs, Rainer Florack und Bürgermeister Wolfgang Dieder (von links) freuen sich schon jetzt auf die Eröffnung des Campus-Beach und des neuen Reisemobilstellplatzes am Lago Laprello. Foto: Rainer Herwartz

Heinsberg. Eigentlich genügt ein Blick, um zu erkennen, über welch ein Juwel die Stadt Heinsberg hier verfügt. Doch die Attraktivität des Naherholungsgebietes Lago Laprello wird noch weiter steigen. Daran ließ Bürgermeister Wolfgang Dieder keinen Zweifel.

Nachdem im Mai letzten Jahres mit der Eröffnung des Bootshauses samt Kiosk unter Federführung der Firma Prospex ein erster Schritt getan wurde, soll in diesem Jahr mit zwei neuen Investitionen geradezu zum Sprung angesetzt werden. Das ehemalige Büro der Kieswerke Laprell wird durch die Florack Immobilien GmbH & Co. KG komplett umgebaut und erweitert, um am Ende dem schon vom Heinsberger Markt bekannten Campus-Team ein weiteres gastronomisches Zuhause bieten zu können.

Ein Schiff am Steg

Das bestehende Gebäude wird so gestaltet, dass eine Küche, ein Thekenbereich und Sanitäranlagen entstehen. Auf einer großzügigen Außenterrasse wird es dann einen Gastraum unter einem Sonnensegel geben. „Und wenn es so läuft, wie ich mir das vorstelle, kommt dazu noch ein Schiff am nahegelegenen Steg als schwimmender Sitzbereich, auf dem ebenso Speisen und Getränke gereicht werden können”, erläuterte Rainer Florack voller Begeisterung das Vorhaben.

Die Gäste, die das neue Ambiente ab Mai nutzten werden, dürften dabei nicht nur aus der Region stammen. Dafür garantiert der in direkter Nachbarschaft entstehende Reisemobilstellplatz mit 31 großzügig angelegten Stellplätzen inklusive der entsprechenden Ver- und Entsorgungslogistik sowie ein kleines Info-Center. Um Saisonspitzen abzudecken, gibt es sogar noch eine Reserve mit 13 Stellplätzen in der Nähe. Bauherr und Betreiber ist hier Hubert Heinrichs, Geschäftsführer der Firmen 3H Camping-Center Heinsberg GmbH und 3H Freizeit und Camping GmbH, die für den Reisemobilstellplatz eigens neu gegründet wurde.

Durch den Reisemobilstellplatz würden viele Konsumenten in die Stadt geholt, was zu zusätzlichen Umsätzen im Einzelhandel und in der Gastronomie führe, ist nicht nur Heinrichs sicher. „Nach einer Erhebung lässt jeder Besucher etwa 50 Euro am Tag in der Stadt.” Pro Wohnmobil würden in dieser Rechnung zwei Gäste angesetzt. Und die werden kommen, das glaubt auch Sohn Stefan Heinrichs.

„Im Gespräch mit Kunden stelle ich fest, dass sie von der Idee begeistert sind. Einer von ihnen lebt sogar hinter dem Polarkreis, und er hat schon jetzt gesagt, dass wir ihn wiedersehen werden.” Heinrichs sen. kann es nach eigenem Bekunden „nicht erwarten, bis es hier losgeht” mit den Arbeiten. Dass er da nicht mehr warten muss, wurde durch die Unterschriften von Bürgermeister Dieder und Rainer Florack, die am Lago unter freiem Himmel erfolgten, besiegelt. „Ich freue mich besonders, dass Unternehmen aus unserer Stadt sich für das Projekt begeistern”, freute sich Dieder, den Florack in diesem Zusammenhang als „Aktivposten der Stadt” bezeichnete.

Geschichte des Kiesabbaus

Grundsätzlich sei die gesamte Entscheidung nicht frei von Emotionen gewesen, meinte Florack. „Alles was in Heinsberg gebaut wurde und aus Beton ist, stammt aus diesem Loch”, erinnerte er an die Geschichte des Kiesabbaus. Deshalb solle auch das Altgebäude der Firma Laprell erhalten bleiben. Das neue Eingangsportal werde zudem aus einem Restposten des Kieses gefertigt, der aus dem ehemaligen Baggerloch gefördert worden sei.

Wenn „Campus-Beach” im Mai pünktlich zu den Niederrheinischen Reisemobiltagen seine Pforten öffnet, dürfte die Anziehungskraft des Lago Laprello bei Erholungsuchenden noch weiter in die Höhe schnellen.
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