Aachener Künstler Karl-Heinz Jeiter stellt in Geilenkirchen aus

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Geilenkirchen. Mit der Präsentation des Aachener Künstlers Karl-Heinz Jeiter geht der Geilenkirchener Kunst- und Kulturverein „GK Kulturgut“ in seine zweite Ausstellung des laufenden Jahres und präsentiert sich und den Künstler auf der Kunsttour des Heinsberger Tourist Service.

Karl-Heinz Jeiter ist ein vielbeachteter Künstler, dessen Arbeiten weit über den regionalen Bereich hinaus Beachtung gefunden haben. Jeiter, geboren 1953 in Aachen, ist seiner Heimatstadt treu geblieben, in Aachen hat er eine Buchdruckerlehre absolviert, an der Fachhochschule Design studiert, und die Stadt hat ihn mit dem Förderpreis der Stadt Aachen für Bildende Kunst geehrt.

Seit 1991 ist Karl-Heinz Jeiter als Leiter der Gestaltungswerkstatt im Ludwig Forum für Internationale Kunst tätig.

Seine künstlerischen Arbeiten wurden bisher in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter natürlich in Aachen, aber auch in München, Bonn, Düsseldorf und Wolfsburg, international hat Karl-Heinz Jeiter unter anderem in Frankreich, Rumänien, Japan, Italien und Spanien seine Werke zeigen können. Die Ausstellung in den Diensträumen des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schultz, im Jahre 2013 muss noch erwähnt werden, dies war eine besondere Ehrung des Künstlers.

Die Ausstellung mit dem Titel „Von der Linie als Zeichnung“ in Geilenkirchen findet vom 26. April bis zum 24. Mai im alten Museum in der Vogteistraße statt. Karl-Heinz Jeiter beschreibt seine präsentierten Arbeiten zum Thema wie folgt: „Alle Erscheinungsformen der Zeichnung haben ein entscheidendes Wesensmerkmal: die Linie. In der modernen Kunst gibt es eine Tradition der Selbstreflexion des gemalten Bildes, dabei ist die flächig aufgetragene Farbe selbst in all ihren Ausdrucksmöglichkeiten Thema des Gemäldes.“ Weiter erklärt er: „Hier möchte ich anknüpfen – und mache in meinen Arbeiten die Linie selbst in all ihren Ausdrucksmöglichkeiten zum Thema meiner Zeichnungen. Mit Grafitstiften und Farbstiften zeichne ich auf Papier. Linien, in Schraffuren angelegt, bilden farbige Flächen. Einzelne Linien stürzen darauf ein und verdichten sich zu einer Komposition aus kristallinen und amorphen Gestalten.“ Die Linien bildeten nichts anderes ab, als sich selbst, bildeten in ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten einen ästhetischen Kosmos, den er Zeichnung nenne.

Der Kunst- und Kulturverein „GK KulturGut“ eröffnet die Ausstellung mit Karl-Heinz Jeiter am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Alten Museum, Vogteistraße 2, der Künstler ist bei der Vernissage anwesend.

Die Ausstellung ist jeweils donnerstags 16 bis 20 Uhr geöffnet, ausgenommen am 14. Mai (Himmelfahrtstag) sind die Öffnungszeiten wie sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Der letzte Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 24. Mai.

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