80 Projekte zum Thema Toleranz und Vielfalt mit fast 350.000 Euro gefördert

Von: Georg Schmitz
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Die Hauptkoordinatorin Ulla Theisling, die Koordinatoren Markus Kaumanns und Peter Barwinski und Bürgermeister Thomas Fiedler freuten sich über die Projekterfolge. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Seit 2011 finanziert das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ verschiedenste Projekte in Geilenkirchen. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angebotene Programm hat sich zum Ziel gesetzt, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu unterstützen.

Zum Abschluss des auf einen vierjährigen Förderzeitraum begrenzten Programms hatte die Stadt zu einer Feier in den kleinen Sitzungssaal und das Foyer des Ratstraktes eingeladen.

Akteure und Nutznießer

Dort trafen noch einmal die Akteure und Weggefährten sowie Nutznießer zusammen und schauten auf die tollen Erfolge und das bisher Erreichte. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir diesen Raum mal so gefüllt hatten“, freute Bürgermeister Thomas Fiedler die Anwesenheit von rund 100 Menschen im kleinen Sitzungssaal. „Wir nehmen Abschied von einer Projektförderung, die uns vier Jahre lang begleitet hat, die uns zu 80 Projekten und zu einer Förderung von fast 350.000 Euro verholfen hat“, fuhr Fiedler fort.

Man könne zuversichtlich sein, dass aus den Keimen der Projekte junge, starke Pflanzen würden, die mit oder ohne neue Förderung weiter wüchsen. Die Projekte erfüllten zwei der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verwendung von Fördermitteln, nämlich nachhaltig wirksam und übertragbar zu sein. Die Akteure mögen stolz auf ihre Arbeit sein, die sie in die Projekte investiert hätten.

Der Bürgermeister dankte im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Geilenkirchen für das geleistete Engagement, für die Kreativität und den aufgebrachten Mut. In den vergangenen vier Jahren habe sich das Zusammenleben in der Stadt verändert. Fiedler: „Wir alle sind achtsamer, mutiger, mitfühlender und widerstandsfähiger geworden.“ Vieles falle jetzt leichter, so auch den anderen Menschen wahrzunehmen und zu respektieren oder sich in ihn hineinzudenken.

Koordinatorin Birgit Gerhards erzählte eine Geschichte von Riesen, Zauberern und Zwergen und verglich die Märchenfiguren mit den Menschen, die sie in den vergangenen vier Jahren kennenlernen durfte. Sie habe Feen, Nixen, Seesterne oder Zauberer getroffen, die Namen tragen wie Sharuga, Samira, Emeline, Reshma, Shazina, Yussuf und auch Henriette, Moritz, Helen, Gabi, Christa, Heike und Karl-Heinz.

Gerhards dankte allen ganz herzlich dafür, dass sie beeindruckend zu einem Gemeinschaftsgefühl und zu einem Miteinander der Menschen in der Stadt Geilenkirchen beigetragen haben. Gerhards sprach auch den Koordinatoren Markus Kaumanns, Peter Barwinski, Nicole Abels-Schell und Ulla Theisling ihren Dank für die gute Zusammenarbeit aus. Letztere nutzte die Gelegenheit, um Birgit Gerhards und der Stadt ein großes Lob auszusprechen.

„Ich betreue fünf Kommunen, aber am entspanntesten fand ich es immer in Geilenkirchen“, sagte Theisling.

Ganz entspannt widmeten sich die Besucher im Anschluss dem vorbereiteten Imbiss und blickten in lockerer Atmosphäre auf die zahlreichen Projekte zurück.

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