50 Jahre KAB Birgden: Feier im Pfarrheim

Von: agsb
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50 Jahre KAB Birgden: Elke Reinhold, Heidi Hagen, Gertrud Grotthaus, Elke Rodriquez und Gerdemie Kohnen warten an der Haltestelle auf den KAB-Bus. Foto: (agsb)

Gangelt-Birgden. An ihrer Geburtsstätte feierte die KAB St. Urbanus Birgden ihren runden Geburtstag – im Pfarrheim Birgden. „Hier im Pfarrheim hat sich vor 50 Jahren die KAB Birgden gegründet. Leider sind die Gründerinnen verstorben, sie waren damals selbst schon im Rentenalter“, blickte die Vorsitzende Gertrud Grotthaus zurück.

Sie konnte aus Erzählungen mit der Mitgründer Josef und Maria Dohmen berichten, dass die KAB-Gruppe sehr schnell gewachsen sei. „Die Gruppe war schon damals sehr lebensnah und kreativ, dies ist sie bis heute geblieben“, so die Vorsitzende in ihrer Ansprache. Sie hinterfragte auch die Arbeit der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung in der heutigen Zeit.

Das Pfarrheim war feierlich dekoriert, besonders fielen einige Bushaltestellen ins Auge. Diese Haltestellen sollten das Motto der Feier werden. „Wir sind an vielen Haltestellen eingestiegen und haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht, aber haben wir auch immer unser Ziel erreicht?“ hinterfragte die Vorsitzende und lud zur gemeinsamem Fahrt ein. Der Vorstand startete eine Busreise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

An der ersten Stelle blickte man auf einen Banner mit Kreuz und Hammer. „Hier, das Kreuz steht für Kirche und der Hammer für die Arbeiterschaft“, erklärte Elke Reinhold an der ersten Haltestelle. Vor 50 Jahren sei dieses Symbol den Gründern sehr wichtig gewesen. Weiter ging die Fahrt durch die Birgdener KAB-Geschichte.

Haltestelle Madagaskar

Vorbei am Gangelter Mehrgenerationenspielplatz, an dessen Realisierung die KAB maßgeblich beteiligt war, zum Treffpunkt Gaterstraße, von dort in die Bahnhofstraße am Großen Pley. Eine wichtige Verbindung wurde sogar in die dritte Welt gelegt. Der Bus stoppte in Madagaskar bei der Partnerbewegung „Iray Aina“. Sie ermöglicht Kindern durch Vergabe von Mikrokrediten die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen und verschafft ihnen damit eine Zukunftsperspektive.

Die Freunde aus Madagaskar Der Erlös erhalten auch 50 Prozent der Erlöse aus dem Jubiläumsfest, die KAB möchte weitere junge Menschen dort glücklich machen. Die Gratulationscour am Abend war groß, wobei die KAB Birgden das Motto ausgab: „ Die Reise der KAB ist noch lange nicht zu Ende, die nächste Busfahrt ist schon geplant“.

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