50 Jahre Freundschaft: Delegation besucht Partnerstadt Quimperlé

Von: red
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Willy Davids, Vorsitzender Partnerschaftsverein, Bürgermeister Georg Schmitz, Bürgermeister Michael Quernez, Karin Goenvic, Vorsitzende Comité de Jumelage, Willi Arlt, Künstler aus Lindern. Foto: Rebecca Rahmen

Geilenkirchen. 50 Jahre Städtepartnerschaft von Geilenkirchen und Quimperlé sind gleichbedeutend mit fünf Jahrzehnten Freundschaft der Bürger der beiden Städte im Rheinland und in der Bretagne.

Fünf Tage lang feierten rund 200 Bürger aus Geilenkirchen zusammen mit ihren bretonischen Freunden das 50-jährige Jubiläum in der Partnerstadt. Die Delegation mit Bürgermeister Georg Schmitz, dem Vorsitzenden des Vereins zur Pflege der Städtepartnerschaft, Willy Davids, sowie dem Amtsleiter des Amtes für Bildung und Wirtschaft, Gort Houben, an der Spitze wurden von den Gastgebern Bürgermeister Michael Quernez, der Vorsitzenden des Partnerschaftsausschusses, Karin Goenvic, und den anderen Vertretern der Stadt Quimperlé freundlich empfangen.

Die vier Tage umfassenden Feierlichkeiten begannen mit einem Empfang in der Stadthalle Kot Kaer. Hier wurden die anreisenden Gäste aus Geilenkirchen von Michael Quernez begrüßt. Kurz zuvor hatten die Freunde von Quimperlé aus Niederheid eine vor dem Rathaus platzierte, kleine Bank offiziell übergeben.

Der Freitag stand ganz im Zeichen von mehreren Ausflugszielen, bei denen eine Whiskydestillerie sowie ein Betrieb zur Herstellung von Pasteten im Mittelpunkt standen. Wie in Frankreich üblich, stand am Abend ein ausgiebiges Dinner auf dem Tagesplan.

Ein besonderes Ereignis war der Festabend in Kot Kaer am Samstag, bei dem die rund 300 Gäste gleich zu Beginn eine Darbietung der bekannten traditionellen Musikgruppe Bagad (Kevrenn) geboten bekamen. Viele Geilenkirchener werden sich noch an die in ihren traditionellen Trachten agierenden Musiker erinnern.

Bürgermeister Michael Quernez hieß die Besucher willkommen und hob in seiner Ansprache einmal mehr den Völkerverständigungsgedanken hervor. Georg Schmitz zeigte sich sehr stolz auf die freundschaftlichen Verbindungen, die sich über fünf Jahrzehnte auf vielen Ebenen entwickelt haben und beide Städte miteinander verknüpfen: „Die Herzlichkeit, die Freundlichkeit und auch die Geselligkeit sind für mich einmalig und nicht überall auf dieser Welt zu finden.“

Der Bürgermeister überraschte seinen Amtskollegen aus Quimperlé mit einem Gastgeschenk. Dabei handelte es sich um ein Kunstwerk von Willi Arlt aus Lindern: eine große Ruhebank mit einer von Arlt gefertigten Doppelfigur aus Corten-stahl. Die verschmolzenen Figuren mit den Wappentieren von Quimperlé und Geilenkirchen, dem Hahn und dem Papagei, unterstreichen die Städtefreundschaft. Das Werk wird in Quimperlé öffentlich ausgestellt werden.

Am Sonntag stand neben den üblichen Einladungen zu verschiedenen Mahlzeiten auch der Besuch eines internationalen Fußballspiels unter Teilnahme von jungen Fußballern des FC Germania Bauchem im Stadion von Quimperlé auf dem Programm. An dem großen Fußballturnier nahmen insgesamt 52 Mannschaften teil. Anschließend traf man sich zum gemeinsamen Feiern und gemütlichen Beisammensein.

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