37 Projekte ziehen 1000 Gäste an

Von: g.s.
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Mit Alltagsgegenständen erzeu
Mit Alltagsgegenständen erzeugten die Mitglieder der Gruppe „Stomp” rhythmische und melodiöse Klänge. Auch Besen gehörten zu ihren „Musikin-strumenten”. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der Festakt aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule ging nahtlos in ein großes Schulfest über. Schon einen Tag zuvor hatte ein Rockkonzert mit fünf Bands viel Bewegung in die Schule gebracht.

Neben „Crash Test”, „Out of Office”, „Zero Gravitation” und der Schülerband „TriFource” rockten auch die Lehrer mit ihrer Band mächtig ab. Bei „Jumpin Jack Flash” beispielsweise hielt es keinen mehr auf den Stühlen.

Buntes Bühnenprogramm

Für das Schulfest hatte Ronny Hennings einen Sonderstempel und erstmals überhaupt eine Briefmarke mit einem Geilenkirchener Motiv initiiert. Aus diesem Grund war ein von Bruno David bedientes Sonderpostamt der Deutschen Post eingerichtet worden, bei dem die Briefmarke mit der Abbildung der Puppe der Namensgeberin der Gesamtschule, Anita Lichtenstein, abgestempelt werden konnte.

Über 1000 Besucher mussten sich beim Schulfest beeilen, um die große Anzahl von 37 Projekten der Schüler sowie weitere Ausstellungen im gegebenen Zeitrahmen besichtigen zu können. Auf eine Ausstellung hatte zuvor schon Schulleiter Uwe Böken hingewiesen: Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte anhand von Bild- und Textmaterial zum Kampf gegen Rechtsradikalismus aufgerufen.

Der Großteil der Aktivitäten spielte sich in den Klassenräumen und auf dem Außengelände ab. In der Aula gab es außerdem ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, und dazu gehörten die nicht zu überhörenden Darbietungen von „Stomp”. Die Gruppe Schülerinnen und Schüler erzeugte mit Alltagsgegenständen wie Besen, leeren Flaschen, Kanistern, Büchern, Papier und Bällen rhythmische und melodiöse Klänge. Der Beifall war der Gruppe sicher.

Das Projekt „Pantomime” war in und vor der Schule ebenfalls unübersehbar. Die teilnehmenden Schüler posierten drei Minuten lang bewegungslos in einer bestimmten Stellung. Da gab es zum Beispiel den Bogenschützen oder die Judoka, die sich während dieser Aktion auch nicht zum Lachen animieren ließen.

Eine virtuelle Reise führte die Zuschauer nach London. Die 10. Klassen hatten kürzlich die britische Hauptstadt besucht und stellten ihre Tour in Wort und Bild vor. Großer Andrang herrschte in den „Verpflegungsabteilungen”, so auch in der Cafeteria. Hier hatte die „Schmeck-Lecker AG” der Schule das Sagen, und die Mädels und Jungs hatten sich richtig viel Mühe gegeben. Mit einer großen Auswahl an Speisen konnte jedem knurrenden Magen geholfen werden. Sogar eine eigene „Anita-Lichtenstein-Torte” mit dem Bildnis der Puppe aus Marzipan hatten die Konditoren der AG gefertigt.

Auch den übrigen 900 Schülern war einiges eingefallen, um die Besucher zu unterhalten. Auch die Bildende Kunst spielte an diesem Tag eine große Rolle. Auch wurden Themen wie Schachspielen, Yoga, Jonglieren, Origami, Sprachen und Stadtgeschichte in Projekte umgesetzt. Projektleiterin Roswitha Steffens verlor aber nie den Überblick und war am Ende sehr zufrieden mit der Resonanz von Seiten der Besucher. Zu den Projekten ist wieder ein Buch erschienen, das in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule erworben werden kann.
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