300 Athleten beim Schwimmer-Fünfkampf im „Ü-Bad“

Von: Markus Bienwald
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Sportliche Höchstleistungen werden am kommenden Wochenende im „Ü-Bad“ erwartet. Foto: Markus Bienwald
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Herbert Lataster, Schwimmer Alex Schürz, Trainer Manfred Rothärmel, Schwimmerin Alina Bärwald, Tim Böven, EWV-Vertriebsleiter Axel Kahl, Heike Böven und Vorsitzender Manfred Ehmig freuen sich auf den 34. Schwimmer-Fünfkampf. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „Wir sind in Ehren ergraut“, sagt Herbert Lataster gerne über den am Wochenende anstehenden Schwimmer-Fünfkampf. Der Pressesprecher des Vereins zielt damit nicht unbedingt auf das Haupthaar ab, sondern meint vor allem die inzwischen 34. Auflage des Schwimm-Events.

„In diesem Jahr sind wir mangels Startern aus den Niederlanden und Belgien zwar nicht international, wie in den Vorjahren“, so Lataster bei der Vorstellung des vom Versorgungsunternehmen EWV präsentierten Wettkampfs.

Hoch angesehen ist der Fünfkampf dennoch, der am Samstag, 23. Januar, und Sonntag, 24. Januar, knapp 300 Schwimmer aus elf Vereinen der Region versammelt.

Und das liegt auch am sehr prominent im Schwimmer-Jahreskalender platzierten Datum: „Nicht nur die erste und die zweite Mannschaft, auch die Nachwuchsschwimmer sehen in der Teilnahme eine Möglichkeit, zur Standortbestimmung nach dem Jahreswechsel und direkt vor der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft“, betont Abteilungsvorsitzender Manfred Ehmig.

Das ist umso wichtiger, denn im Gegensatz zu anderen Sportarten wird über die jeweilige Ligazuordnung von Schwimmteams an nur einem Tag im Jahr entschieden, an dem die DMS stattfinden. So zählt die Topform der einzelnen Teammitglieder an diesem Tag und bestimmt über den Rest des Jahres die Einordnung in den landesweiten Ligen. „Darum haben wir uns schon früher entschieden, dem ersten Wettkampfabschnitt am Samstag einen 200-Meter-DMS-Test vorzuschalten“, erklärt Ehmig weiter.

Im Februar stehen dann die DMS an, darum gehen bei dem letzten großen Wettkampf der Region in Übach-Palenberg auch so viele Gastvereine gerne an den Start. „Hier stimmen die Rahmenbedingungen, und dank eines eingespielten Teams können wir auch schnell eingreifen und regeln, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft“, so Tim Böven, Fachwart für Veranstaltungen der Schwimmer.

„Für uns als Sponsor ist es auch leicht, auf Profis zu treffen, das macht gleich doppelt Spaß“, unterstreicht EWV-Vertriebsleiter Axel Kahl, der mit dem EWV nun schon seit drei Jahren beim Fünfkampf dabei ist.

Ohne die rund 50 ehrenamtlichen Helfer wären die zahllosen Starts und Ergebnisse in den vielen angebotenen Klassen kaum zu meistern. „Dazu haben wir auch hinter den Kulissen, beispielsweise in der Cafeteria oder in der Technik, erfahrene Leute, die sich im Wettkampfgeschehen bestens auskennen.

Die Anekdote von einer der letzten Veranstaltungen, bei der in einer Pause mal schnell ein defektes Startgerät per Lötkolben wieder zurück in den Betrieb genommen wurde, erzählt Böven immer wieder gerne.

Mehr als zehn Stunden reine Wettkampfzeit an zwei Tagen, dazu Teilnehmer von den Gastgebern, vom Aachener SV, dem Brander SV, den Freien Schwimmern Wegberg, dem Jülicher Wassersportverein, dem SC Hardtberg, der SG Erkelenz-Hückelhoven, der SG Euregio Swim Team, dem TPS Köln 1925, den Wasserfreunden Delphin Eschweiler und dem Würselener Schwimmclub bedeuten aber auch im „Ü-Bad“ an der Übacher Dammstraße ein Mammutprogramm.

Aber eines, das gerne und wohl auch mit einer gehörigen Portion Routine gemeistert wird, wie Vorsitzender Manfred Ehmig betont. „Das ist nicht so die Herausforderung“, ist Ehmig sicher.

Bei den Aktiven hingegen schlägt der Pulsmesser schon etwas stärker aus, schließlich gilt es gerade im Vorfeld der DMS, Bestleistungen zu bringen. „Ich will neue Bestzeiten“, sagt beispielsweise VfR-Schwimmer Alex Schürz (14) aus der ersten Mannschaft selbstbewusst. „Ich hoffe, in die Nähe meiner Bestzeiten zu kommen“, betont auch Alina Bärwald (17), die ebenfalls im ersten Team eine wichtige Rolle spielt.

Ob und wie sich die Schwimmer bewähren, das darf bei den Wettkämpfen am Samstag, 23. Januar, ab 10.30 Uhr, und am Sonntag, 24. Januar, ab 9.30 Uhr, geprüft werden.

Und wer dann bei den Wettkämpfen zuschauen möchte, für den gibt Herbert Lataster die Live-Kommentare. Ganz ohne Grauschleier übrigens, denn er hat so seine Tricks, um auch zwei Wettkampftage am Mikro gut zu überstehen.

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