25 Jahre Willy-Brandt-Gesamtschule: Gmeinsame Feier

Von: Renate Kolodzey
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In der Projektwoche entwickelten Schüler „Willys Kunstautomat“. Hier kann man gegen Geld ein kleines, selbst gebasteltes Kunstwerk erwerben. Foto: Renate Kolodzey
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Viele ehemalige Schülerbands unterhielten die zahlreichen Gäste.

Übach-Palenberg. 25 Jahre Willy-Brandt-Gesamtschule, „vernetzt, international, zukunftsorientiert und kreativ“, galt es zu feiern, und Schulleiter Manfred Ehmig resümierte am frühen Abend strahlend: „Unser Ziel des heutigen Tages war ein freudbetontes, buntes Schulfest für die Schulgemeinde, Ehemalige und Gäste.

Dank des Einsatzes aller Kolleginnen und Kollegen sowie vieler Helfer und günstiger äußerer Bedingungen – sonniges Wetter! – ist es uns zu 100 Prozent gelungen, dies umzusetzen.“

Schon mittags ging es auf der Bühne des Schulhofs und im Pädagogischen Zentrum los mit abwechslungsreichen Darbietungen, die alle in der vorangegangenen Projektwoche erarbeitet worden waren. Ehmig begrüßte die Besucher und erwähnte, dass die Schule am 2. September 1991 ihren ersten Unterrichtstag mit vier Klassen und acht Lehrern hatte. „Seit dieser Zeit haben hier über 8000 Schüler ihren Abschluss erworben“, berichtete er zufrieden, „Rückmeldungen von Ehemaligen belegen, dass sie Erfolg im Beruf haben – dies zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“

Es folgte die kurzweilige Musikaufführung „Zeit erleben – im Heute das Morgen“, die nicht nur von Schülern konzipiert wurde, sondern, wie auch einige andere Darbietungen, in Zusammenarbeit mit Künstlern im Rahmen des Landesprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen NRW“. Kaum verklungen, wartete auf den Schulleiter eine schöne Überraschung, denn Thomas Kalitzki von der Firma Saurer.Schlafhorst, mit der die Schule eine Kooperation unterhält, übergab ihm für den Schulhof fünf Bänke, die er mit Auszubildenden angefertigt hatte.

Zwei schwungvolle Tanzgruppen schlossen sich an, ehe sich zahlreiche Interessierte im Chemieraum in die Geheimnisse der „Alchemie und die Schwierigkeit, Gold zu machen“ einweihen ließen. In der „Schulgeschichtsstraße“ erklang sodann ein fröhlicher „Liederzirkus“, bis alle ehemaligen Schülerbands der Einrichtung – unter ihnen auch die allererste Formation „Blue Spirit“ – mit flotten Rhythmen den ganzen Nachmittag über die Schule rockten. Auch die Lehrerband glänzte.

Zwischendurch gab es das Rollenspiel „Wir gegen Mobbing“, und in der „Tanzstunde“ von Oberstufenschülern konnten die Gäste Standardtänze wie Foxtrott und Walzer bewundern, um sich anschließend in der „Tanzbar“ mit Smoothies zu stärken. Am Schluss des offiziellen Programms lockte eine Tombola.

Auf dem Schulhof, im Foyer und in den Klassenräumen hatten alle Schüler ihre Ergebnisse der Projektwoche aufgebaut, bei denen, wie Ehmig betonte, „besonderer Wert auf Nachhaltigkeit“ gelegt wurde. So hatten die Besucher viel zu schauen oder konnten sogar mitmachen. Auch Wett- und Sportspiele und vieles mehr hatten sich die Jugendlichen ausgedacht.

In einem der Räume war gar die „Berliner Mauer“ aufgebaut – mit einem Flüchtenden, einem Checkpoint und vielen Informationen. „Willys Kunstautomat“, der einem Zigarettenautomaten ähnelt, wird dauerhaft in der Schule verbleiben: Für zwei Euro kann man hier ein kleines, selbst gebasteltes Kunstwerk erwerben. Auf dem Schulhof konnten die Gäste die Installation „Kinder der Welt“ bestaunen – mit einem gebastelten Flüchtlingsschiff und blauer Folie darunter, die das Meer darstellte.

„Ein tolles Fest“

Eine Attraktion war die riesige Geburtstagstorte – stolze 120 Zentimeter lang und 80 Zentimeter breit. „Sie war ratzfatz weg!“, schmunzelte der Schulleiter, „außerdem hatten wir noch 86 gespendete Kuchen und Köstlichkeiten vom Grill!“ So war es kein Wunder, dass Melanie Höppener, die mit ihren beiden Söhnen vor Ort war, konstatierte: „Ein tolles Fest – auch die Live-Musik und die Präsentationen haben uns sehr gefallen!“ Und Schülerin Lea Vystrcil (13) freute sich: „Schön, dass so viele gekommen sind!“

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