Übach-Palenberg - 240.000 Euro für die Kita in Scherpenseel

240.000 Euro für die Kita in Scherpenseel

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
Gemeinsam mit dem Nachwuchs sc
Gemeinsam mit dem Nachwuchs schwangen die Offiziellen mit AWO-Vertreterin Ulla Sevenich-Matar, Architekt Michael Dörstelmann, Einrichtungsleiterin Christiane Schollmeyer, AWO-Kreisvorsitzendem Hans-Josef Krawanja, AWO-Kreisgeschäftsführer Andreas Wagner und Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (v.l.) den Spaten.

Übach-Palenberg. Die Auswirkungen des ab 1. Mai 2012 geltenden Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren werden immer deutlicher spürbar. So wurde an der Kindertagesstätte des Kreisverbandes Heinsberg der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Scherpenseel der erste Spatenstich zur Erweiterung gesetzt.

„Nach dem ersten Probelauf kommt es nun zum Finale”, kommentierte Einrichtungsleiterin Christiane Schollmeyer diesen Schritt in feierlichen Rahmen. Denn Wochen zuvor hatten Väter gemeinsam mit ihren Kindern schon eine Holzhütte auf dem Freigelände der Kita an der Planckstraße gebaut.

Mit den von Architekt Michael Dörstelmann geplanten Umbauten, die während des laufenden Betriebes der Kita bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen, kommen mehr Raum und mehr Möglichkeiten nach Scherpenseel. So wurde in Absprache mit der Stadtverwaltung Übach-Palenberg die Baugrenze bis an den umlaufenden Zaun verschoben und auch im bestehenden Bau wird umorganisiert.

Neu sind ein Ruheraum, ein Nebenraum mit Sanitäranlagen, die Umgestaltung eines bisherigen Nebenraumes zum Ruheraum, dazu kommen ein Raum für die Mitarbeiterinnen, eine vergrößerte Küche und zwei Abstellräume.

„Mit den Anbauten haben wir verstärkt eine andere Nutzbarkeit”, so Schollmeyer weiter, „und können gut eingehen auf Ruhe und Entspannung”. Dazu würde den individuellen Bedürfnissen der Kinder Rechnung getragen, die nun, vor allem auch mit Blick auf Bewegungsaspekte, anders wahrgenommen werden können.

AWO-Kreisvorsitzender Hans-Josef Krawanja freute sich vor dem Spatenstich, dass mit dem Umbau auch der Tatsache Rechnung getragen werde, dass Mütter ihren Beruf weiter ausüben wollen.

Zwölf neue Betreuungsplätze werden in Scherpenseel geschaffen, sodass die Zahl mit den zehn Plätzen für Kinder mit einer Behinderung und den 48 Plätzen für Kinder von drei Jahren bis Schuleintritt auf 70 anwächst. AWO-Kreisgeschäftsführer Andreas Wagner freute sich, dass in den Kitas ein fortwährender Veränderungsprozess stattfindet.

Er nannte hier beispielhaft die Zertifizierung zum Familienzentrum und die vielen weiteren Bausteine, die immer wieder neu zum laufenden Kita-Betrieb hinzukommen. Vor Ort würden nun bis Jahresende rund 240.000 Euro verbaut. 185.000 Euro stammen aus Bundesmitteln, 32.000 Euro vom Land und „mindestens zehn Prozent vom AWO-Kreisverband Heinsberg”, wie Wagner ergänzte.

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch freute sich ebenfalls über die Erweiterung der viergruppigen Kita, die auch zwei integrative Gruppen umfasst und eine Logopädin und eine Physiotherapeutin beschäftigt.

„Wir versuchen, unsere kinderfreundliche Stadt für die Zukunft noch weiter auszubauen, um die berufstätigen und alleinerziehenden Eltern zu unterstützen”, rief Jungnitsch den Anwesenden zu. Dabei ging es ihm vor allem auch darum, den Anteil der Haushalte mit Kind von derzeit 29 Prozent bei 12.100 Haushalten, zu steigern. „Denn wir sollten immer daran denken: die Kinder sind unsere Zukunft”, schloss er.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert