24 junge Feuerwehrleute schließen kombinierten Lehrgang ab

Von: g.s.
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Ausbildungsleiter Frank Büßelberg (r.). Stadtbrandinspektor Detlef Mäntz, stellv. Stadtbrandinspektor Armin Pennartz und Stadtbrandinspektor Michael Meyer (v.l.) gratulieren den jungen Feuerwehrleuten zum erfolgreichen Lehrgang. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. 24 junge Nachwuchskräfte der freiwilligen Feuerwehren der Städte Geilenkirchen und Übach-Palenberg absolvierten jetzt ihre Truppmann-Ausbildung. Dieser aus zwei Modulen bestehende kombinierte Lehrgang ist die Grundvoraussetzung für den Einstieg in den aktiven Feuerwehrdienst.

Nach den seit 2004 umgesetzten Ausbildungsrichtlinien wird bei den Feuerwehren im Kreis Heinsberg die früher als Truppmann-Ausbildung bekannte, 150-stündige Grundausbildung durchgeführt.

Nach jedem Modul findet eine Prüfung statt, wobei diese auch nach einem Doppelmodul abgenommen werden kann. Dies war bei dem aktuellen Lehrgang der Fall, bei dem erstmals Teilnehmer der Feuerwehren Geilenkirchen und Übach-Palenberg in fast gleicher Personenstärke vertreten waren. Im Rahmen der praktischen Ausbildung haben jeweils auch Ausbilder aus beiden Städten mitgewirkt. Als weitere Besonderheit gilt die Tatsache, dass neben den beiden Primärmodulen eine komplette Sprechfunkerausbildung in den Lehrgang integriert war. So sind neben den 80 Modulstunden noch 22 Stunden für die Sprechfunker angefallen. Der Sprechfunkerlehrgang dauert nach Dienstvorschrift eigentlich nur 16 Stunden. Er wird aber in Geilenkirchen um sechs Stunden verlängert, damit zusätzlich Digitalfunk, OPTA-Richtlinie und Funkkonzept des Kreises Heinsberg vermittelt werden können.

Nun legten die 24 jungen Feuerwehrleute ihre theoretische und praktische Prüfung nach Modul eins und zwei im Feuerwehrgerätehaus Geilenkirchen ab. Der Lehrgangsleiter, Brandoberinspektor Frank Büßelberg, und das Ausbilderteam vermittelten in 80 Unterrichtsstunden an 20 Wochentagen das notwendige Wissen. Neben der praktischen Ausbildung in der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung wurde den Kameraden viel Theorie abverlangt. Der Lehrplan beinhaltete die Rechtsgrundlagen der Feuerwehr, Fahrzeug- und Gerätekunde, Retten, Selbstretten und Sichern sowie Grundlagen der ersten Hilfe.

Des weiteren wurden die Themenkomplexe Rechte und Pflichten eines Feuerwehrangehörigen, Einsatzlehre und -durchführung, taktisches Wissen, Gefahren an der Einsatzstelle, Unfallverhütung, persönliche Ausrüstung, lebensrettende Sofortmaßnahmen im Einsatz, Stressbewältigung und Einsatznachsorge behandelt.

Büßelberg und das mehr als ein Dutzend Mann starke Ausbilderteam waren nach erfolgter Prüfung ebenso erfreut über den guten Ausbildungsstand der Teilnehmer wie der Leiter der Geilenkirchener Wehr, Stadtbrandinspektor Michael Meyer, und sein Übach-Palenberger Kollege Detlef Mäntz.

Folgende Personen schlossen mit den ersten beiden Modulen ihre Grundausbildung ab, in Klammern die jeweilige Löscheinheit: Marcel Eisenstein (Frelenberg); Jennifer Errens, Mark Kals, Manuel Koch, Patrick Koschmann, Pierre Lelle, Tom Nießen, Michael Pollmann (alle Übach); Jonas Gerards, Thomas Schroeder (Teveren); Maurice Gottschalk, Janine Würfel (Geilenkirchen); Niklas Hoffmann, Roman Schmitz, Thomas Vogt, (Gillrath-Hatterath); Steven Kenklies (Süggerath); Dirk Lammertz (Nirm); Oliver Mannheims, Guido Schmidt, Nico Strasser (Scherpenseel); Julian Mäntz (Boscheln); Andreas Pelzer (Tripsrath); Fabian Steegers (Prummern), Oliver Plum (Gillrath-Hatterath, nur Sprechfunkausbildung).

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