Geilenkirchen - 22 Streetscooter für die Post

22 Streetscooter für die Post

Von: st
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Der neue Chef der Geilenkirchener Postboten in einer neuen Halle: Heinz-Günter Brammertz. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Jahrzehntelang war das alte Postgebäude im Herzen der Stadt Geilenkirchen auch Zustellstützpunkt. Von hier aus wurden Briefe und Pakete an die Menschen im gesamten Geilenkirchener Stadtgebiet verteilt. Doch mit der Zeit platzte das Gebäude gegenüber dem Bahnhof sprichwörtlich aus allen Nähten, und so entschied sich die Deutsche Post für einen Neubau.

Ende des vergangenen Jahres hat sie ihren neuen Zustellstützpunkt an der Lise-Meitner-Straße im neuen Niederheider Gewerbegebiet in Betrieb genommen. Innerhalb von rund drei Monaten wurde hier eine mehr als 850 Quadratmeter große Halle errichtet. Hier werden wöchentlich etwa 99.000 Briefe aus dem Verteilzentrum Aachen und 6500 Pakete aus Köln angeliefert und von 22 Postboten im Geilenkirchener Stadtgebiet verteilt. Der neue Chef der Geilenkirchener Postboten, Heinz-Günter Brammertz, der vor etwa drei Wochen sein Amt in Geilenkirchen angetreten hat, spricht von einer „Millioneninvestition“ der Post am Standort Geilenkirchen. Nähere Angaben kann er nicht machen.

Brammertz selbst hat seine Karriere bei der Post 1982 in Aachen als Briefträger begonnen, machte später den Aufstieg in den Mittleren und dann in den Gehobenen Postdienst. Lange Zeit war er Chef der Postboten in der Kölner Innenstadt.

Der 52-Jährige ist nicht nur Chef der 22 Postboten und elf Mitarbeiter im Zustellstützpunkt Geilenkirchen, sondern auch verantwortlich für die rund 370 Briefzusteller und Sortierer in Heinsberg, Alsdorf, Herzogenrath, Jülich, Gangelt, Baesweiler, Linnich, Aldenhoven und Titz. Von diesen angeschlossenen Zustellstützpunkten werden insgesamt 863.000 Briefe und 46.300 Pakete in der Woche ausgeliefert.

Paketgeschäft wächst

In Geilenkirchen plant die Post noch weitere Investitionen: Im Laufe des Jahres sollen die Diesel-Fahrzeuge der Post durch 22 Streetscooter ersetzt werden. „Denn wir glauben an die Zukunft des Briefes. Der Brief ist immer noch das Kommunikationsmittel Nummer eins“, sagt Dieter Pietruck, Sprecher der Post in Düsseldorf. Auch wenn die Anzahl der deutschlandweit zugestellten Briefe in den vergangenen zehn Jahren von täglich 70 Millionen auf 59 Millionen gesunken ist, blicken Pietruck und Brammertz recht optimistisch in die Zukunft: „Wir wachsen durch unser Paketgeschäft. Werden heute bundesweit 4,3 Millionen Pakete täglich zugestellt, so waren es vor zehn Jahren gerade mal zwei Millionen“, sagt Pietruck mit Blick auf den steigenden Online-Handel.

Auch in Geilenkirchen geht die Post von Expansion aus: Nicht nur dass sie in nächster Zeit mehr Personal einstellen will, auch die Größe des Grundstückes im Gewerbegebiet Niederheid lässt noch eine Erweiterung des Zustellstützpunktes zu.

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