Geilenkirchen - 17 Mannschaften bei dritter Kubb-Meisterschaft

17 Mannschaften bei dritter Kubb-Meisterschaft

Von: g.s.
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Hier ist Präzision gefragt: Mit schmalen Stäben muss man die Holzklötze der gegnerischen Mannschaft umwerfen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Im Juli 2013 hatte die DJK Lindern-Würm-Beeck auf dem Sportplatz die erste Linderner Kubb-Meisterschaft ausgerufen. Die Veranstaltung war derart von Erfolg gekrönt, dass sie 2014 wiederholt wurde. Am Wochenende traten die Freunde des „Hölzchenwerfens“ nun zum dritten Mal in Aktion.

Das auch als „Wikinger- oder Bauernkegeln“ oder „Wikingerschach“ bekannte Geschicklichkeitsspiel ist besonders in den skandinavischen Ländern beliebt und wird seit den 1990ern auch in Deutschland praktiziert.

Zwei Teams stehen sich gegenüber und treten gegeneinander an. Die Frauen und Männer versuchen auf einem fünf mal acht Meter großen Spielfeld die 15 Zentimeter hohen Holzklötze der Gegenspieler mit Rund- oder Kanthölzern umzuwerfen, in der Kubb-Sprache zu „fällen“. Ziel ist es, den in der Mitte stehenden 30 Zentimeter langen König umzuwerfen. Aber erst, wenn eine Mannschaft alle Kubbs (Klötze) gefällt hat, darf sie den „King“ ins Visier nehmen.

Zu diesem Zeitpunkt muss das Team nach einer „Linderner Spezialregel“ aber noch über zwei Rundhölzer verfügen. Ist der König ebenfalls umgeworfen, hat die entsprechende Mannschaft gewonnen. Doch bis es soweit ist, kann es dauern, denn weitere strategische Elemente sind im Vorfeld zu beachten. Jedes Team hatte dreimal zwei Würfe.

Die Teilnehmer der 17 antretenden Mannschaften kamen überwiegend aus Lindern und Umgebung, aber auch Teams aus Erkelenz und Hückelhoven stellten sich der Herausforderung. Das Umwerfen ist schwieriger als anzunehmen und deshalb geht das Gros der Wurfhölzer daneben.

Bei dem Kubb-Turnier für Jung und Alt soll der Spaß im Vordergrund stehen und das war auch in Lindern so. „Im Rahmen unseres Breitensportangebotes wollen wir das Kubb-Spiel etablieren“, sagt Koordinator Jörg Berger von der DJK. Auch Vorsitzender Hans-Jürgen Strömer dürfte zufrieden sein, denn die außergewöhnliche Sportart fördert den Gemeinschaftssinn und lockt Zuschauer an. Am Ende konnte es nur einen Gewinner geben und das war die Mannschaft der „King Killers“ aus Erkelenz. Die Plätze 2 und 3 belegten die Teams von „Ü40“ Hückelhoven und „Bierathleten“ aus Lindern.

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