110.000 Euro für Leitfahrzeug der Übacher Löscheinheit

Von: mabie
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Übach-Palenberg. Ohne Gegenstimme ist bei der ersten Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr, Ordnung und Sicherheit am Mittwoch das Beschaffungsprogramm der Freiwilligen Feuerwehr angenommen worden. Wehrleiter Friedel Mannheims erläuterte die Posten.

Neue Helme eingeplant

Mit 110.000 Euro entfällt der größte Teil auf die Beschaffung eines neuen Einsatzleitfahrzeuges für den Löschzug Übach. Nur etwas weniger als die Hälfte, rund 60.000 Euro, werden für Feuerwehrgeräte und Ausrüstung angesetzt. Davon entfallen 35.000 Euro auf die Anschaffung neuer Helme nach EU-Vorschrift, da die bisher gebräuchlichen Helme aus Aluminium innerhalb der kommenden drei Jahre durch diese neuen Helme ersetzt werden müssen.

Allerdings, so machte Mannheims klar, müssten die neuen Helme nach zehn Jahren erneut ausgetauscht werden. Auch daher werde die Anschaffung der neuen Kopfschützer geteilt, die Hälfte kommt in diesem Jahr, die andere Hälfte im nächsten Jahr. „Wir legen die Beschaffung auf zwei Jahre an, damit die Ersatzbeschaffung dann wieder auf zwei Jahre gesplittet werden kann”, so Mannheims. Aus den übrigen 25.000 Euro dieses Topfes werden unter anderem Schmutzwasserpumpen finanziert.

Rechtliche Grauzone

Mit 40.000 Euro werden neue Mannschaftstransportwagen (MTW) für die Löschgruppen Frelenberg und Boscheln bedacht. „Pkw-Nachfahrten sind eine rechtliche Grauzone, und auch die Jugendfeuerwehr hat immer mehr Probleme mit dem Transport”, führte Mannheims als Begründung an. Für 20.000 Euro wird das voraussichtlich in diesem Jahr noch fertig zu stellende Feuerwehrgerätehaus in Scherpenseel eingerichtet. Spinde oder auch kleinere Ausstattungsdinge wie Gardinen werden damit bezahlt.

Für die Jugendfeuerwehr

Für die Jugendfeuerwehr werden in diesem Jahr 1800 Euro veranschlagt. Auch hier werden Sitzerhöhungen für den Transport und auch Helme und Uniformen angeschafft, um die gewachsene Zahl der Mitglieder vernünftig auszustatten. Auf fruchtbaren Boden fiel auch die Anregung von Manfred Havertz, sachkundiger Bürger der UWG. Er schlug vor, die nicht mehr erlaubten Helme für Feuerwehren außerhalb von Europa zu sammeln und dorthin zu spenden.
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