Geilenkirchen - 1000 Gäste treffen Künstlerschar

1000 Gäste treffen Künstlerschar

Von: Georg Schmitz
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Der von Maria Hell gefertigte Filzhut sitzt perfekt, stellt Jennifer erfreut im Spiegel fest. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die achte Ausgabe von „GK-Life Art” erfuhr wieder eine gute Resonanz. Es mögen wieder rund 1000 Besucher gewesen sein, die über den Tag verteilt den Malern, Bildhauern und anderen Kunstschaffenden über die Schultern schauten. Eine bunte Künstler-Vielfalt, wie sie in dieser Konstellation selten zu sehen ist, präsentierte sich im und am Sportpark Loherhof mit zahlreichen unterschiedlichen Werken.

Mit-Organisator Freddy Solty freute sich über das große Interesse und versprach, die Familie Davids werde den Sportpark Loherhof auch in Zukunft als Forum für Kunstschaffende zur Verfügung stellen. Die Initialzündung zu „GK-Life Art” stammt von Brigitte Elkenhans, die später zusammen mit Silvia Hoffmann und Tom Slagboom die Idee in die Tat umsetzte.

In Gedenken an Tom Slagboom, der im Frühjahr starb, hatten die Veranstalter eine „Erinnerungsecke” eingerichtet. So lebte der beliebte Künstler auch bei dieser Ausstellung in seinen Werken weiter. Auch Brigitte Elkenhans und Silvia Hoffmann haben sich der Malerei verschrieben und präsentierten in den Räumen des Sportparks ihre eigenen Kunstwerke. Der Rundgang durch die Welt der Kunst begann vor dem Aufgang zum Sportpark, und hier begegnete den Besuchern Kunst der anderen Art.

Schrotthändler Gabriel Jansen aus Windhausen schöpft aus dem, was die Menschen wegwerfen. „Ich sehe in vielen Dingen etwas anderes, als die Leute, die das wegwerfen”, war seine einfache Erklärung. Aus Biegen, Schweißen und Gestalten entstanden bereits hunderte kleine Kunstwerke.

Der Rundgang führte in die Mitte des Ausstellungsraumes, wo Achim Bock die Menschen porträtierte. Die anfangs noch zarten Striche auf dem schneeweißen Blatt erhielten im Laufe der folgenden Minuten scharfe Konturen, und bald waren die ihm Model sitzenden Personen einwandfrei zu erkennen.

„Manchmal bin ich beim ersten Mal nicht zufrieden, dann ziehe ich die Kette noch mal auf”, berichtete die Geilenkirchenerin Gabriele Heinen. Seit sechs Jahren produziert sie Edelschmuck aus Silber, Naturmaterialien und Halbedelsteinen. „Weil ich selber gerne Schmuck trage”, lässt die Mutter von drei Töchtern und einem Sohn durchblicken. Ebenfalls seit sechs Jahren arbeitet Maria Hell mit Filz.

Ihre Hüte, Schals, Stulpen, Taschen und Westen finden bei den Besuchern viel Anklang. Silvia Hoffmann malt seit zehn Jahren und ist neben ihrer Kollegin Brigitte Elkenhans als eine Frau der ersten Stunde von Anfang an bei Life-Art dabei.

Seit drei Jahren fertigt sie zusätzlich Windlichter, und die fanden am Sonntag reißenden Absatz. Die Malerei nimmt naturgemäß den größten Raum bei Kunstausstellungen ein und zeigte sich auch im Sportpark mit allen Facetten und den unterschiedlichsten Techniken.

Die dem Thema Malerei verbundenen Mitwirkenden - das AHG Therapeutische Zentrum (Loherhof), Dr. Christina Klosterhalfen (Buir), Claudia Grafen (Geilenkirchen), Karin Ritterbecks (Geilenkirchen), Gisela Gierlich (Aldenhoven), Katharina Sauer (Wassenberg), Friedel Heeg (Geilenkirchen), Ute Liebke (Raeren), Sergej Viraljo (Geilenkirchen) und Jürgen Volker (Gangelt) - waren bei „GK-Life Art” ebenso vertreten wie Christa Abels (handgenähte Stofftiere und Teddybären, Geilenkirchen), Marga Bögel (Patchwork, Geilenkirchen), Manfred Burger (Metallskulpturen, Geilenkirchen), Sibylle Sperlich (Edelsteinschmuck, Linnich), Anna-Christa Völz (Handtaschen, Alsdorf), Marlene Wagner (Glückwunschkarten, Geilenkirchen), Nicole Zupahl (Skulpturen, Herzogenrath) und Tom Solty (Graffiti, Geilenkirchen).
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