100-prozentiges Votum für Wolfgang Jungnitsch

Von: mabie
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Die CDU in Ubach-Palenberg steht geschlossen hinter ihrer Stadtverbandsspitze mit Vorsitzendem und Bürgermeisterkandidat Wolfgang Jungnitsch (6.v.l.), sowie seinen Stellvertretern Peter Fröschen (4.v.l.) und Oliver Walther (2.v.r.) an der Spitze. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Sich selbst zu wählen, hat eine gewisse Tradition in der CDU. Und so gab es bei der Wahl des Stadtverbandsvorsitzenden am Samstag im Palenberger Hotel „Weydenhof” satte 37 Ja-Stimmen ohne Enthaltung oder gar Gegenstimme für Amtsinhaber Wolfgang Jungnitsch.

100 Prozent Zustimmung erntete auch Geschäftsführer René Langa, die Stellvertreter Peter Fröschen und Oliver Walther verzeichneten eine Enthaltung.

Auch sonst war die Stadtverbandsversammlung ausgesprochen harmonisch. Doch natürlich vergaß Wolfgang Jungnitsch nicht, dass er als Bürgermeisterkandidat der CDU für Übach-Palenberg die mittlerweile 45-jährige Oppositionsarbeit endlich beenden will. „Ich gehe sogar noch weiter und habe als Ziel, mit der CDU die stärkste Partei in Übach-Palenberg zu werden”, so der wiedergewählte Parteichef.

Dies sei zwar hochgesteckt, aber nicht unerreichbar, wie er betonte. „Der politische Gegner sieht diese, unsere Geschlossenheit mit großem Unbehagen und wird sicherlich versuchen, an dieser Stelle unsere geschlossenen Reihen durch alle möglichen vorstellbaren, aber auch unvorstellbaren Aktivitäten aufzuweichen”, meinte Jungnitsch weiter.

Stolz zeigte er sich in Bezug auf die geleistete und rund laufende Vorstandsarbeit. Sie und die Präsenz in den einzelnen Stadtteilen zeige, dass die CDU hier die Bürger und ihre individuellen Anliegen ernst nehme.

Dennoch sieht Jungnitsch noch Raum für Verbesserungen in der parteilichen Arbeit. „Wir zerfleischen uns aber nicht in endlosen, nichtsbringenden Diskussionen um des Kaisers Bart, sondern arbeiten zielgerichtet und pragmatisch und somit effizient”, schloss er. Konkret sprach er die Notwendigkeit einer nachhaltigen Wirtschafts- wie auch Mittelstandsförderung an.

Auch die in seinen Augen teils „chaotische” Verkehrsführung nahm der Bürgermeisterkandidat ins Visier. Dazu reihte er die Kultur ein, hier habe die Stadt mit der einmaligen Sammlung Richard Riediger einen von der Verwaltung vernachlässigten Rohdiamant im Angebot. MdB Leo Dautzenberg nutzte seine Anwesenheit auch zu einem ausführlichen Bericht aus der Bundespolitik. Umweltprämie, das Banken- und Finanzsystem wie auch die Auseinandersetzungen in der Großen Koalition wurden von ihm thematisiert und mit den Anwesenden auch diskutiert.
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