Zwölf Hobbykünstler verzaubern zahlreiche Besucher

Von: anka
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„Die Atmosphäre ist so toll hier.” - Hanni und Peter Butscheid stellen vor allem wegen des Ambientes jedes Jahr ihre Holzarbeiten auf dem Hobbykünstler-Markt in der ehemaligen Klosterkirche St. Jöris aus. Foto: A. Karduck

Eschweiler. Regenschirm zugeklappt, schnell aus dem Schmuddelwetter heraus und hinein in eine Welt voller Gemütlichkeit und Atmosphäre: Wer vor den tristen Novembertagen flüchten wollte, war im Zisterzienserinnenkloster in St. Jöris genau richtig.

Im perfekten Ambiente verzauberten dort nämlich zwölf Hobbykünstler nun schon zum 23. Mal ihre Besucher mit Werken aus liebevollster Handarbeit - eine gute Möglichkeit, schon die einen oder anderen besonderen Weihnachtsgeschenke für seine Liebsten zu finden.

Von Holzarbeiten und Krippen bis hinzu Schmuck sowie Malereien- reichlich gefüllt war die Palette an feinsten Ausstellungsstücken der kreativen Köpfe.

Wie in jedem Jahr organisiert und initiiert von Doris Henneböhl, Vorstandsmitglied des Fördervereins des Zisterzienserinnenkloster St. Jöris, blieb der Hobbykünstler-Markt auch dieses Mal seinem Motto treu: Qualität geht vor Quantität.

„Deshalb schaue ich mir im Voraus immer die Werke der Künstler an, ob sie unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden und ob sie in unseren Rahmen hineinpassen”, erläuterte die Hauptverantwortliche ihr besonderes Anliegen und ihre damit verbundene Vorgehensweise. Und gerade der Stil war es, den alle Arbeiten- so unterschiedlich sie auch waren- gemeinsam hatten: das gewisse Etwas. Unikate eben.

Während schöne Accessoires und selbst gebastelte Karten die Stände der Aussteller zierten, leuchteten von weitem schon Lampen, Schmuck und andere Motive aus Tiffany. Ebenso Aquarelle, verzierte Kerzen, Federzeichnungen alter Fachwerkhäuser und Schals luden die Gäste zum Stöbern ein.

„Seit vielen Jahren kommen wir mit unseren Arbeiten nach St. Jöris, weil wir hier einfach eine solch besondere Atmosphäre vorfinden”, nannten Peter und Hanni Butscheid, die mit ihren Holzarbeiten in der ehemaligen Klosterkirche zu Gast waren, ihre Motivation, immer wieder dort ihre Werke zu präsentieren. Bei Kaffee und Kuchen sowie Glühwein stimmten sich die Besucher gleichzeitig auf die nahende Adventzeit ein.

Förderverein

„Der Erlös der Ausstellung kommt wie immer dem Kloster zu Gute”, nannte Doris Henneböhl das Ziel des Fördervereins, nicht nur das Kloster bekannter zu machen, sondern auch dieses weiterhin erhalten zu können. So sind auch lediglich Mitglieder des Fördervereins Zisterzienserinnenkloster St. Jöris dazu berechtigt, auf dem Hobbykünstler-Markt auszustellen.

Dabei richtete Reinhard Dohmen, Vorsitzender des Fördervereins, vor allem Dank an Doris Henneböhl aus, „die erneut allein diese Ausstellung organisiert hat” und zu dem macht, was sie ist: ein Ort von geschmackvoller Handarbeitskunst.
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