Zwei Weihnachtsmärkte - und keiner ist zu viel

Von: Stefan Herrmann
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Einen Besuch des Weihnachtmarktes lassen sich die Bewohner des Senotels nicht nehmen: Gemeinsam trank man einen leckeren Glühwein. Dann ging´s flott zurück zur Englerthstraße, schließlich wartete das Abendessen auf die Senioren. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Nur noch wenige Tage bis Heiligabend, nur noch zwei Tage Weihnachtsmärkte in Eschweiler. Letzte Chance also, an diesem Wochenende noch einmal herrlich würzige Leckereien zu naschen, heiß dampfenden Glühwein zu genießen, eine Runde auf dem Karussell zu drehen und letzte Geschenke zu ergattern.

Sowohl auf dem Marktplatz als auch auf der Uferstraße zeigen sich die Organisatoren zufrieden mit den vergangenen zwei Wochen.

Und das, obwohl besonders die erste Hälfte mit nassem Schmuddelwetter aufwartete. „Da haben sich unsere liebevoll dekorierten Zelte, die wir in diesem Jahr erstmals hatten, richtig bewährt”, freut sich Rudi Drehsen über die „definitiv bessere Aufenthaltsqualität”.

Der Adventsmarkt-Organisator an der Uferstraße hofft mit seinen Ausstellern nun auf einen guten Abschluss. Besonders zum verkaufsoffenen Sonntag soll´s noch mal richtig brummen zwischen den Hütten.

„Eine richtig schöne Truppe”

Darauf setzen auch Sylvia Götting und ihre Partner am Markt. Zufrieden sei man bisher, zieht die Initiatorin des „Weihnachtsmarktes im Sternenglanz” ein erstes positives Resümee. Unter den Händlern sei „eine richtig schöne Truppe entstanden”.

Das liegt wohl auch am innovativen Aufbau der Buden. Im Kreis stehen die 19 Verkaufshütten hochwertiger Geschenkartikel um das Zentrum - den Glühweinausschank - herum. So profitieren alle Aussteller vom beliebten Treffpunkt der Indestädter in diesen Tagen. Kerzen, Seifen, Filz- und Holzprodukte - auf den Besucher warten viele originelle Geschenkideen in Top-Qualität. „Das wollen wir im nächsten Jahr dann sogar noch ausbauen”, plant Sylvia Götting. Denn auch 2010 soll es einen „Weihnachtsmarkt im Sternenglanz” geben.

Zwei Weihnachtsmärkte in einer Stadt wie Eschweiler? Ist das nicht einer zu viel? „Nein”, sagen sowohl Sylvia Götting als auch Rudi Drehsen. „Wer am Markt mal gucken geht, der kommt auch hier vorbei und umgekehrt”, sieht Drehsen im doppelten Angebot einen Vorteil für die Indestadt.
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