Eschweiler - Zum vierten Mal: Thailändisches Kulturfest auf dem Drieschplatz

Zum vierten Mal: Thailändisches Kulturfest auf dem Drieschplatz

Von: tim
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Daniel Himmelreich führte mit dem Kampfsportmeister Tosapon Surawasri aus Bangkok Muay-Thai-Übungen vor. Foto: Timo Müller
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Traditionelle Tänze in Originalkostümen begeisterten die zahlreichen Besucher. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Fernöstliche Leckereien, Vorführungen klassischer thailändischer Tänze und Kampfkünste, Livemusik und viele weitere Attraktionen erwarteten am vergangenen Wochenende die Besucher der thailändischen Kulturtage in der Indestadt.

Bei sommerlichen Temperaturen und zumeist strahlendem Sonnenschein fand das Fest, das unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rudi Bertram steht, bereits zum vierten Mal statt, und lockte zahlreiche Menschen auf den Drieschplatz.

Unter den Klängen der Hymne des thailändischen Königs wurden die Kulturtage, die von der thailändischen Gemeinde im Raum Aachen in Kooperation mit der Stadt Eschweiler und der Deutsch-Thailändischen Gesellschaft veranstaltet wurden, am vergangenen Samstag eröffnet. An zahlreichen bunt geschmückten Ständen wurde zum Kosten von exotischem Obst und Gemüse, thailändischen Weinen und anderen kulinarischen Spezialitäten aus dem fernen Königreich in Südostasien eingeladen. Gleichzeitig boten die Veranstalter auf einer Bühne ihren Gästen ein buntes Programm. So zeigte Tosapon Surawasri, ein Muay-Thai-Meister aus Thailands Hauptstadt Bangkok, gemeinsam mit Daniel Himmelreich und Daniel Tista, beide Kampfsporttrainer aus Frankfurt am Main, die traditionelle Form des Thaiboxens, auch bekannt als Muay Thai Boran, und begeisterten damit ihr Publikum.

Auch die Vorführung des Krabi Krabong, bei dem die Kämpfer Angriffs- und Verteidigungstechniken mit Hilfe von Kurz- und Langwaffen zeigten, erhielt großen Applaus. Musikalisch untermalt wurden die Festtage vom Suriya-Projekt aus Köln, das unter anderem moderne thailändische Popmusik auf der Bühne spielte. Doch auch traditionelle Musik und Tänze wurden den vielen Besuchern nähergebracht. So begeisterte die thailändische Tanzgruppe Nan-thaporn in Originalkostümen mit volkstümlichen Tänzen aus den verschiedenen Regionen des Königreiches, während Tempeltänzerinnen klassischen Thai-Tanz aufführten. Auch ein Maskentanz, der den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse symbolisierte, und eine thailändische Cabaret-Show wurden von den Gästen mit großem Applaus quittiert.

Wer sich für die thailändische Sprache interessiert, hatte die Möglichkeit, an einem kleinen Schnupperkurs teilzunehmen. Dort gab es auch vieles über die Schrift zu erfahren, die sich aus 44 Konsonanten und 28 Vokalen zusammensetzt. Dazu kommen noch Zahlen, Ton- und Sonderzeichen, so dass das Alphabet aus fast 100 Schriftzeichen besteht.

Eine große Tombola und ein weitreichendes Angebot für die kleinen Besucher, die viel Spaß beim Kinderschminken und Malen hatten, sowie kostenlose Zuckerwatte rundeten das Kulturfest ab. Der Erlös des Eintrittskartenverkaufs des Festes geht an eine Schule für geistig behinderte Kinder in Chiang Mai in Thailand.

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