Eschweiler - Zum Internationalen Frauentag Erinnerung an Bertha von Suttner

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Zum Internationalen Frauentag Erinnerung an Bertha von Suttner

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Eschweiler. Anlässlich des Internationalen Frauentages und zur Erinnerung an starke Frauen aus der Vergangenheit lädt das Frauen-Netzwerk für Dienstag, 6. März, 18 Uhr, zur Veranstaltung „Freude, schöner Götterfunken“ in den Talbahnhof ein.

Die Sopranistin Daniela Bosenius und Pianistin Julia Diedrich zeichnen wichtige Stationen im Leben von Bertha von Suttner, der Friedenskämpferin musikalisch nach, spiegeln ihre Zeit mit Musik und portraitieren literarisch und musikalisch ihr Wirken und Werk. Die Veranstaltung versteht sich als eine Erinnerung an starke Frauen, die unter schwierigen Bedingungen ihren eigenen Weg gegangen sind, so auch Bertha von Suttner, die Friedenskämpferin.

Sie war eine österreichische Schriftstellerin und Pazifistin Autorin des Welterfolges „Die Waffen nieder“, Gründerin der österreichischen (1891), der deutschen (1892) und der ungarischen Friedensgesellschaft (1895) und unermüdliche Organisatorin der internationalen Frauenbewegung.

Sie erhielt ihren Nobelpreis erst 1905 (nachdem sich die Jury vier Jahre lang geweigert hatte, eine Frau auszuzeichnen), und war damit die erste weibliche Preisträgerin und der Stolz der Frauenbewegung ihrer Zeit.

Die Friedensbewegung, von Bertha von Suttner angeführt und von immer mehr Frauen mitgetragen, wurde als weibisch, feige und ängstlich abgetan – gegenüber den männlichen Tugenden von Mut und Kraft und Kampf. Unbeirrt und mit aller Kraft versuchten die Aktivistinnen, Männer und Frauen zu gemeinsamer Friedensarbeit zu bewegen. Der Friede sei ein humanes und kein vorrangig feminines Ziel, die Zusammenarbeit aller Gutwilligen sei nötig.

Als Tochter eines Grafen erhielt Bertha von Suttner eine umfassende Bildung in Literatur, Wissenschaft und Musik. Als junge Frau träumte sie auch von einer Karriere als Sängerin, musste dann aber, nachdem ihre Mutter das Vermögen verspielt hatte, selbst Geld verdienen.

Die Musik war ihr eine stete Begleiterin, denn mit Musik und durch Musik bewegte sie sich in der Gesellschaft der damlaigen Zeit.

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