Eschweiler - Zum Auftakt gibt es eine Wasserschlacht auf dem Kunstrasenplatz

Zum Auftakt gibt es eine Wasserschlacht auf dem Kunstrasenplatz

Von: Stefan Herrmann
Letzte Aktualisierung:
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Zum Glück hat man als Linienrichter noch eine Hand frei: Neben der Fahne schützte so der Schirm vor den Sturzfluten vom Himmel. Den Kickern bot der Platz da weniger Unterstellmöglichkeiten.

Eschweiler. Der Regenschauer zum Auftakt gehört beinahe schon traditionell zum Auftakt der Feldfußball-Stadtmeisterschaft. Auch zur Jubiläumsausgabe ließ es sich Petrus nicht nehmen und „beglückte” Spieler, Trainer und Zuschauer mit einem feuchten Gruß von oben. Dass dieser teilweise heftig ausfiel, störte die Sportfreunde Hehlrath und Fortuna Weisweiler nicht.

Der Ausrichter der letztjährigen Stadtmeisterschaft und die Kicker aus dem Hubert-Bündgens-Stadion ließen bei ihren jeweiligen 2:0-Erfolgen nichts anbrennen und lösten am Montagabend das Ticket fürs Viertelfinale.

Bevor der Himmel seine Schleusen öffnete, begrüßten Bürgermeister Rudi Bertram, Klaus Wohnaut vom Sponsor Sparkasse Aachen und Peter Gartzen, Vorsitzender des diesjährigen Ausrichters Falke Bergrath, die Besucher im Willi-Bertram-Stadion. Dann pfiff Schiedsrichter Helmut Brief Partie Nummer eins der Fußballstadtmeisterschaft 2010 an.

Nicht nur das Team der Eschweiler SG präsentierte sich im Vergleich zur Vorsaison personell stark verändert, auch an der Seitenlinie hat mit Günther Fischer nun ein neuer Mann das Sagen.

Der ehemalige Trainer von Laurenzberg II sah von Anfang eine Mannschaft, die sich gegen die Hehlrather mühte. Die erste klare Chance verzeichneten allerdings die Sportfreunde nach elf Minuten. Einen kapitalen Abwehrfehler nutzte Stürmer Björn Andres, sein Schuss prallte allerdings von der Unterlatte ab und landete deutlich vor der Torlinie.

Das Spiel plätscherte dahin und der Regen setzte ein, bis sich schließlich Marcel Fila ein Herz nahm und aus 25 Metern aus halbrechter Position aufs Tor zog. Der Ball schlug unhaltbar oben links im Winkel ein (22.). Hehlrath führte zur Freude von Coach Wilfried Lisowski mit 1:0.

Nur zwei Minuten später folgte die vorzeitige Entscheidung: Einen flach getretenen Freistoß des Hehlrathers Thomas Hartmann konnte SG-Keeper nicht parieren, so dass die Kicker vom Maxweiher mit einer beruhigenden 2:0-Führung in die Kabine gingen.

In Abschnitt zwei passierte nicht mehr viel. Der Kunstrasen verhinderte bei teils heftigem Regen, dass aus der Wasser- nicht auch noch eine Schlammschlacht wurde.

Farbe kam erst wieder sieben Minuten vor Abpfiff ins Spiel, als zunächst der bis dahin beste Spieler der SG, Ardian Tolaj, nach rüdem Einsteigen an der Mittellinie vom Platz flog.

Mannschaftskamerad Sasan Jalili protestierte energisch, was ebenfalls einen Platzverweis durch Referee Brief zur Folge hatte. Nach zwei Mal 30 Minuten endete das Duell der B-Ligisten schließlich 2:0.

Mit grunderneuerten Teams liefen auch die vergangene Saison aus der Kreisliga A abgestiegenen Fortunen aus Weisweiler und der SV St. Jöris auf. Ebenfalls neu die Gesichter auf der Trainerbank: Dietmar Simon (Weisweiler) und Thomas Schmid (St. Jöris) sahen von Beginn an ein zerfahrenes Spiel, in dem die Fortuna mit der etwas reiferen Spielanlage überzeugte. Logische Konsequenz war das 1:0-Abstaubertor durch Marcel Saß in der 9. Minute.

Die Neuauflage des Stadtmeisterschaftsfinales 2008 - damals ein spektakuläres 6:4 für St. Jöris - gefiel diesmal nur phasenweise. Zwar schwammen die Weisweiler in der zweiten Halbzeit das ein oder andere Mal, spätestens mit dem erlösenden 2:0 durch Karsten Krug (57.) war der Sieg aber unter Dach und Fach.

Am Mittwoch stehen die ersten Viertelfinals bei der 20. Fußballstadtmeisterschaft an. Der Sieger der Begegnung FV Eschweiler/SV Falke Bergrath trifft um 18.30 Uhr auf den SCB Laurenzberg.

Danach kämpfen ab 20 Uhr die Sportfreunde Hehlrath gegen den Gewinner der Partie Rhenania Lohn/SV Nothberg um den Einzug ins Halbfinale.
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