Zum 200. Geburtstag ein ganz besonderes Konzert

Von: jope
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„Hier gibt es Karten für die Liszt-Gala am 9. Oktober”: Projektmanagerin Violetta Palatinus und Pressesprecher Siegfried Tschinkel vor dem Hause Acs in der Dürener Straße. Foto: Joachim Peters

Eschweiler. Die Gala der Franz-Liszt-Gesellschaft mit musikalischen und kulinarischen Genüssen am nächsten Samstag im Bistro de Ville war schnell ausgebucht.

Daher entschlossen sich die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Günter Wopperer und den musikalischen Leiter József Acs: „Da capo! Wir machen es noch einmal”. Da bereits einige Interessenten auf der Warteliste des ersten Konzertes waren, steht nun fest: Gleich einen Tag später - am Sonntag, 9. Oktober, 18 Uhr - wird es ein zweites Konzert zum 200. Geburtstag von Franz Liszt geben. Ebenfalls im Bistro de Ville Eschweiler, ebenfalls mit einem auf vier Stunden verteilten viergängigen Menü in den Musik-Pausen. Auch das Programm ist mit dem des Vortages identisch.

Die kulinarischen Genüsse werden hier nicht verraten, die musikalischen wohl. Es erklingen vornehmlich Spätwerke von Franz Liszt: mit József Acs am Klavier, mit seiner Frau Violetta Palatinus an der Querflöte und als Sopran-Sängerin. Mit den „Wasserspielen der Villa d´Este” wird dabei eine musikalische Perle des frommen Liszt aus seinen römischen Jahren zu hören sein. „Die späten Werke von Liszt sind deshalb so wertvoll, weil sie den Weg von der romantischen Musik in die Moderne weisen”, erklärt Pressesprecher Siegfried Tschinkel.

Man sei in Eschweiler froh darüber, im „Liszt-Jahr” mit seiner unübersehbaren Zahl von Jubiläumskonzerten von Bonn bis Budapest einen Teil zur allmählichen Wiederentdeckung des ungarischen Europäers zu leisten. „Franz Liszt ist allzuoft nur als Klaviervirtuose, Theater-Intendant und Förderer Richard Wagners wahrgenommen worden”, bedauert Siegfried Tschinkel. Inzwischen finde aber ein Umdenken in der Welt der Musiker und Musikliebhaber statt. „Liszt liegt in Bayreuth begraben. Vielleicht sollte man auch seine Werke dort im Festspielhaus geben”, macht Tschinkel einen sinnvollen Vorschlag zur künstlerischen Erneuerung des ins (Krisen-)Gerede geratenen „Grünen Hügels”.

Nun, in Eschweiler weiß man Franz Liszt schon lange zu schätzen. Vor allem dank der Pionierarbeit von József Acs und Violetta Palatinus, den beiden hier heimisch gewordenen ungarischen Vollblutmusikern. In ihrer Wohnung in der Dürener Straße 33 läuft auch - neben dem Kulturbüro Am Markt 16 - der Vorverkauf für die zweite Liszt-Gala am Sonntag, 9. Oktober. Anmeldungen nimmt Violetta Palatinus von 15 bis 20 Uhr unter Telefon 20426 entgegen.
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