Zugabe für die Prinzessinnen in Pumpe-Stich

Von: vr
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Sie zogen nach ihrer Regentschaft im letzten Jahr erneut das große Los und durften ein zweites Mal im Mittelpunkt des Schützenfests in Pumpe-Stich stehen: Schülerprinzessin Eileen Wald und Schützenprinzessin Verena Millbrett. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler-Pumpe-Stich. Eigentlich ist es eine Ehre, die einem Schützen nur selten zuteil wird, doch für Verena Millbrett und Eileen Wald fühlte sich das Schützenfest ihrer St.-Barbarba- und St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft von Pumpe-Stich wie eine Zugabe an, schließlich standen die Schützen- und Schülerprinzessinnen genau wie im Vorjahr erneut als Majestäten im Mittelpunkt des grünen Treibens auf Pumpe-Stich.

Brudermeister Oliver Wald und sein Organisationsteam hatten sich erneut der nicht leichten Aufgabe gestellt, dem oftmals nachgesagten angestaubten Image ihres Brauchtums ein attraktives Programm entgegen zu setzen.

So landete der Brudermeister mit der Verpflichtung der „Kröetsch“ für den samstäglichen Schützenball einen regelrechten Coup, die Mensa in der Waldschule war gut besucht und die Stimmung eines Schützenfestes mehr als würdig. Einen ganz besonderen Abend durfte Jürgen Heller genießen, der am Samstag für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Bruderschaft geehrt wurde.

Während die Schützenprinzessin Verena Millbrett mit dem Bronzenen Jugendverdienstorden ausgezeichnet wurde, erhielt Michaela Bär das Silberne Verdienstkreuz. Am Vortag beim Zapfenstreich, dem traditionellen Abholen der Majestäten, auf den Geschmack gekommen, strahlten die Schützen auch am Sonntagnachmittag beim Festzug mit der Sonne um die Wette.

Begleitet vom Spielmannszug Schwarz-Rot sowie den Schützenfreuden aus Röthgen und Nothberg, zog der Treck um die Pfarrkirche St. Barbara, in der vormittags der Gottesdienst mitgestaltet worden war. Auch wenn das Publikum am Zugwegesrand nicht sehr zahlreich war, genossen die St. Barbara- und St.-Sebastianus-Schützen ihren Schützenfestausklang und bewiesen einmal mehr, dass Tradition und Brauchtum nicht altbacken, sondern vor allem eins sind: persönlich und verbindend in Zeiten steigender Anonymität.

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