Zirkus Karl Althoff Köllner: Clowns im Doppelpack

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In der Indestadt ist ab Freitag der Zirkus zu Gast. Im großen Viermastzelt auf dem Drieschplatz dürfen sich die Besucher nicht nur auf Jonglage, Seiltanz und atemberaubende Akrobatik freuen. Auch Clowns dürfen natürlich auf keinen Fall bei den Vorstellungen fehlen. Foto: Eberhard Mädler

Eschweiler. Dromedare, Seiltanz und Jonglage in der Manege: Zirkus Karl Althoff Köllner gastiert ab Freitag auf dem Drieschplatz. 15 Artisten, Dompteure und Spaßmacher und 30 Tiere möchten im modernen Viermastzelt die Besucher bis zum 31. Mai in ihren Bann ziehen.

Die bekannten deutschen Zirkusfamilien Weisheit und Köllner führen in bereits siebter Generation eine alte Kulturtradition fort. Jüngster Spross der Familie ist die kleine Lucia, die mit nur fünf Jahren bereits im Scheinwerferlicht steht. Natürlich dürfen auch Vierbeiner nicht fehlen. Tierische Attraktionen sind Dromedare aus Marokko, Lamas aus Peru sowie die seltenen Zebroiden aus Schottland - eine Kreuzung aus Pferd und Zebra.

Ebenso selten ist die gemischte Dressur des Zirkusdirektors: Im Viererzug lässt Karl Köllner die ruhigen schwarzfarbenen Friesen-Hengste mit den temperamentvollen weißen Andalusen-Hengsten Manegen-Runden drehen. Pferde-Onkel „Brilliant“ aus Holland sorgt zudem mit seinem Ziehsohn „Schlumpf“, einem argentinischen Mini-Pony, für Aufregung im Zelt. Das gelingt auch einer Schweizer Ziege, namens „Heidi“ - die passenderweise mit Peter, alias Guliano Köllner, als ihrem Dompteur auftritt.

Die „fahrenden Gesellen“ zeigen biegsame Kautschuk-Akrobatik, graziöse Kunststücke am zehn Meter langen Vertikalseil und ungewöhnliche Fußjonglage, das so genannte Antipoden.

Ein weiterer Hingucker: Das Drahtseil-Duo „Weisheit-Girls“ Gini und Yaja, das mit Schirm, Charme und viel Gleichgewichtsgefühl überzeugen will. Vom Boden aus lässt Nachwuchstalent Leroy Bälle, Ringe, Messer und sogar brennende Fackeln durch die Lüfte und sogar in die Zuschauerhände fliegen.

Trapez und Hula-Hoop

Freuen können sich die Gäste auch auf das Solo von Daniela, dem „Flying-Angel“ am Ring-Trapez in acht Metern Höhe. Miss Viviana lässt hingegen bis zu 20 Hula-Hoop-Reifen um ihren Körper kreisen. Begeistern will außerdem Nico Wilson, der zu den wenigen Artisten gehört, die sich dem so genannten „Rola Bola“ verschrieben haben.

Jenes Balancegerät, das es bereits im Mittelalter gab, besteht aus einem kleinen Brett und einem zylinderförmigen Stück Rohr. Jeweils mehrere davon stapelt der junge Mann unter seinen Füßen aufeinander und schlägt dabei sogar noch wagemutig einen Salto in der Luft. Neben ihm beherrscht dieses Kunststück europaweit nur noch ein weiterer Akrobat.

Clown Francesco begeistert das Publikum außerdem mit seinem augenzwinkerndem Humor sowie seinem Kollegen Mario. Das Komödianten-Duo holt während des Programms sogar Besucher zum Mitmachen in die Manege des temperierten Chapiteaus. Abwechslungsreiche Licht-Effekte runden das fast zweistündige Programm ab.

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