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Zeitung des Caritas-Behindertenwerks feiert Jubiläum

Von: tob
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Feiert Zehnjähriges: das Caritas-Redaktionsteam mit Fredi Gärtner, Manuel Kimazowa, Andreas Kunze, Sandra Müllenders, Gerd Lennartz, Irmgard Engels und Michael Otokunda (stehend von links) sowie Matthias Braunleder, Andrea Odinius und Petra Loevenich (sitzend von links).

Eschweiler. Wenn Andreas Kunze ein Thema so richtig auf den Nägeln brennt, dann verteidigt er es vehement, zur Not auch minutenlang. Wie sich das für einen Meinungsmacher eben gehört. Andreas Kunze ist Teil der Redaktion des Caritas-Behindertenwerks. In diesem Jahr feiert die Redaktion zehnjähriges Bestehen.

Andreas Kunze ist bei der Caritas beschäftigt und fast von Anfang an dabei, wenn es um Themenauswahl und Recherche geht. Er ist also ein alter Hase. Da ist es für ihn selbstverständlich, dass er etwa vor der Jubilarfeier die Namensliste der zu Ehrenden bereits hat. Ehrensache sozusagen.

Die Zeitung, die mehrmals im Jahr erscheint, ist für die Beschäftigten sehr wichtig. Häufig werden die Redaktionsmitglieder nach der nächsten Ausgabe gefragt. So auch nach der Jubiläumsausgabe, an der mit Hochdruck gearbeitet wird.

Das geschieht jeden Freitagmorgen – dann ist Redaktionssitzung im Werk an der Aachener Straße. 90 Minuten lang rauchen dann die Köpfe. Es wird diskutiert, Bilder werden sortiert und irgendwann gibt es auch Ergebnisse.

So wird in der Jubiläumsausgabe die Geschichte des Caritas-Behindertenwerks noch einmal aufgerollt. Zu erzählen gibt es da natürlich jede Menge. Alleine von den Begriffen her, wie Fredi Gärtner, Leitung Sozialer Dienst, anmerkt. Von den „beschützten Werkstätten“ bis hin zum derzeit stets präsenten Thema Inklusion.

Andreas Kunze hat viele Jahre selbst miterlebt. Seit 28 Jahren ist er in der Werkstatt. Ähnlich lange wie Gerd Lennartz, der seit 1984 bei der Caritas ist, und vor drei Jahren der Redaktion beitrat. Sandra Müllenders ist seit 20 Jahren bei der Caritas beschäftigt und arbeitete davon 19 Jahre in Eschweiler. Seit einem Jahr ist sie in Würselen beschäftigt. Die Teilnahme an den Redaktionssitzungen ist für sie selbstverständlich, immerhin verpasste sie nur die allererste Ausgabe und war danach immer mit Eifer dabei. Manuel Kimazowa, Irmgard Engels, Michael Otokunda, Matthias Braunleder und Petra Loevenich komplettieren das Team, das von Dozentin Andrea Odinius geleitet wird.

Andrea Odinius ist stolz auf ihr Team: „Alle sind immer gut informiert, wenn sie hierher kommen. Jeder hat vorher die Nachrichten geschaut.“ Das ist aber auch wichtig, wird neben Regionalem auch immer über das Geschehen auf der ganzen Welt geplaudert. Einzig den Kuschelkurs will Andrea Odinius dem Zeitungsteam noch austreiben. Wer einen Artikel verfasst hat, liest ihn vor der Veröffentlichung der Gruppe vor. Kritik – nun ja – gibt es dann selten.

Dafür dürfen sich die Leser auch immer auf etwas Lustiges freuen. Ein Beispiel: So besuchte einst ein Kirchenvertreter die Behindertenwerkstatt. Er trug einen Hut. Wie man sich jetzt schon fast denken kann, trug er ihn nicht lange, denn ein Beschäftigter nahm ihn dem geistlichen vom Kopf und kurze Zeit später lag er auf einem Dach. „Man muss auch mal schmunzeln können“, sagt Lennartz. Richtig!

Rund 1100 Exemplare werden stets von der Zeitung gedruckt. „Für die Sonderausgabe brauchen wir aber mehr“, betont Gerd Lennartz und erntet Zustimmung seiner Kollegen.

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