Zauberhafte Klänge entführen ans Meer

Von: se
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Viele Fans waren am Freitagabend in den Talbahnhof gekommen, um Lydie Auvray in Aktion zu sehen. Am Akkordeon bewies sie ihr großes Talent und faszinierte das Publikum mit ihrer großen Leidenschaft zur Musik. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. „Sie ist eine große Virtuosin“ hörte man bereits vor Konzertbeginn. Viele Fans waren am Freitagabend in den Talbahnhof gekommen, um Lydie Auvray in Aktion zu sehen.

Am Akkordeon bewies sie ihr großes Talent und faszinierte das Publikum mit ihrer Leidenschaft zur Musik. Eindrucksvoll zeigte sie, wie vielfältig und abwechslungsreich Akkordeonmusik sein kann. Von mitreißenden bis hin zu ruhigen und gefühlvollen Interpretationen, von melancholischen Melodien bis hin zu verträumter Musik. An diesem Abend war garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Doch Auvray spielte ihre Werke, bei denen sie zum Teil von Eckes Malz (Klavier und Percussion) sowie Markus Tiedemann (Gitarre und Bass) begleitet wurde, nicht einfach nur. Sie fühlte die Kompositionen, bewegte die Lippen auch, wenn sie keinen Text dazu sang, und tanzte mit ihrem Instrument über die Bühne. So hatte sie das Publikum bereits nach wenigen Minuten komplett verzaubert.

18 Alben hat Auvray bisher bereits veröffentlicht. Am Freitagabend präsentierte sie dem Publikum sowohl neue, als auch bekannte Titel. „Die Zeit treibt manchmal komische Spielchen mit einem“, meinte Auvray und fügte hinzu: „Mein Alter zum Beispiel kommt mir immer vor wie ein Fremdkörper“. Das Stück „Le Temps“, das auf deutsch die Zeit bedeutet, handelte genau davon. Ein anderer Titel beschrieb eine von Auvrays größten Leidenschaften, neben der Musik: das Meer. „Lehnen Sie sich zurück, machen Sie die Augen zu. Mal sehen, ob Sie das Meer riechen oder spüren können“, meinte die Künstlerin, die das Publikum mit ihrer Darbietung zum Träumen brachte.

Bereits zur Pause, in der fleißig CDs und Notenhefte gekauft wurden, war das Publikum restlos begeistert. Und Auvray schaffte es, sogar noch einen drauf zu legen. „Ich habe ein Faible für krumme Takte“, verriet sie und präsentierte den Gästen das eine oder andere eindrucksvolle Solostück. Auch an einem Liebeslied, das den Titel „Chanson d´amour“ trug, hatte sich die Künstlerin versucht, stellte jedoch fest: „Es geht eigentlich gar nicht, ein Liebeslied zu schreiben, und das erzähle ich auch in diesem Lied.“

Walzer und Tangos, gefühlvolle Melodien mit französischen Texten – an diesem Abend zeigte Auvray ihre musikalische Vielfältigkeit und nahm das Publikum zum Abschluss noch mit auf eine Weltreise nach Lousiana, in die Karibik und nach Mexiko. Doch das Publikum hatte noch immer nicht genug gehört. Erst nach zwei Zugaben ließ es die Künstlerin von der Bühne, die sich charmant mit einem „Merci beaucoup“ bedankte.“

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