Zauber der Weihnacht erfüllt die Dreieinigkeitskirche

Von: ran
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Festlich: Der Posaunenchor und das Bläserensemble interpretierten „Macht hoch die Tür“ sowie „Tochter Zion“ in der Dreieinigkeitskirche. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Wärme und Behaglichkeit, Vorfreude, Emotionen, Besinnung, eine Menge „Zauber“ und eine wohldosierte Prise Nachdenklichkeit – das Adventskonzert der Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Eschweiler gab den zahlreichen Zuhörern in der vollbesetzten Dreieinigkeitskirche die Gelegenheit, sich in unterschiedlichster Form mit dem anstehenden Weihnachtsfest auseinanderzusetzen.

Und es präsentierte dabei eine musikalische Bandbreite, die bemerkenswert ist: Beeindruckender Gesang mit dem Seniorenchor, dem Vocalensemble und der „Trinity Gospel Company“ unter der Leitung von Kantor Gerhard Behrens, geheimnisvoll anmutende Klänge durch den Handglockenchor „Bells of Glory“ mit Leiterin Monika Pfennigs, großartige Melodien, die Ulrike Tulka mit dem Flötenkreis „Flauto dolce“ präsentierte sowie Weihnachtslieder zum Mitsingen, die der Posaunenchor und das Bläserensemble unter der Leitung von Marita Ehm hören ließ.

Ergänzt wurde das 75-minütige Konzert mit weihnachtlichen Gedanken von Pfarrer Dieter Sommer, der mit zwei kurzen Lesungen das Publikum zum Nachdenken anregte.

Mit dem „Adventskyrie“ von Günter Raphael („Maria durch ein Dornwald ging“) setzte das Vocalensemble gleich zum Auftakt des Konzerts ein starkes Ausrufezeichen, dessen Nachklang vom Handglockenchor „Bells of Glory“ aufgenommen und mit „The lamb“ sowie „Celtic Grace“ atmosphärisch noch verstärkt wurde. Der Seniorenchor forderte schwungvoll „Machet die Tore weit“, bevor der Posaunenchor mit „Macht hoch die Tür“ zum Mitsingen einlud.

Der Flötenkreis „Flauto dolce“ ließ mit „Take these Wings“ und dem melodiösen „Flying free“ wunderschöne Kompositionen von Don Besig hören. Das Bläserensemble fragte durchdringend „Wie soll ich dich empfangen?“, die Trinity Gospel Company widmete sich zunächst mit „Star Carol“ einer Vorgabe von John Rutter, u

m mit Andrew Carters Werk „A maiden most gentle“ dem Adventskonzert einen würdigen Abschluss zu geben. Die Gesangssolisten Yvonne Debald und Wilfried Schultheis zeichneten zuvor mit dem von Orgelmusik begleiteten Duett „Sehet an den Feigenbaum“ für weitere außergewöhnliche Hörmomente verantwortlich.

Ein von Gerhard Behrens ausdrücklich als „nichtweihnachtlich“ angekündigter Vortrag sorgte aber für die wohl emotionalsten Augenblicke des Konzerts: „Dieses Lied widmen wir allen Menschen, die im zu Ende gehenden Jahr einen geliebten Mitmenschen verloren haben“, erinnerte der Kantor an Werner Linnartz, den kürzlich verstorbenen Chorsprecher der Trinity Gospel Company, der am Morgen des Konzerts zu Grabe getragen worden war. Auch ihm zu Ehren stimmten der Seniorenchor und das Vocalensemble gefühlvoll „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy an.

In seinen weihnachtlichen Gedanken hatte Pfarrer Dieter Sommer zuvor die Frage nach dem Zauber des Weihnachtsfestes gestellt, der nicht zuletzt in den „großen Augen kleiner Kinder“ liege, die es auch „erwachsenen“ Menschen, deren Kindheitsträume nicht alle erfüllt worden seien, erlaubten, von ganzem Herzen an Wunder zu glauben. Wobei in dieser Hinsicht der Zauber und die Kraft (vor-)weihnachtlicher Musik nicht vergessen werden darf, der die Zuhörer, die mit herzlichstem Applaus dankten, auf dem Heimweg erfüllt haben dürfte.

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