Wut kommt künftig in den Brülleimer

Von: jrd
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Cool bleiben, stark reagieren: Wie das geht, lernten Schüler der Willi-Fährmann-Schule beim Gewaltpräventionstraining. Foto: J. Deringer

Eschweiler. Ein langweiliger Nachmittag: „Lasst uns irgendwo einbrechen”, schlägt einer aus dem halbwüchsigen Freundeskreis vor. Und führt tausend Argumente an, wieso das „gar nicht so schlimm” sei. Und so absurd die auch sein mögen - „Nein” sagen ist trotzdem ganz schön schwer.

Mit solchen und ähnlichen Situationen werden Jugendliche immer wieder konfrontiert. Die eigene Meinung deutlich machen, Provokationen aushalten und vor allem „Stopp” zu sagen, sind dann unerlässliche Fähigkeiten.

Eine Gruppe Schüler der Willi-Fährmann-Schule und parallel Lehrer, Eltern und Pädagogen trainierten über mehrere Wochen im Rahmen des Projekts „Bleib cool - stark reagiert” unter Anleitung von Deeskalationstrainerin Mona Oellers und Team, solche Situationen zu meistern bzw. die Jugendlichen dabei zu unterstützen.

In Rollenspielen übten die Jugendliche nicht nur bedrohliche Situationen, sondern auch Bewerbungsgespräche, um diese später gelassen bewältigen zu können. Daneben lernten sie beispielsweise, die Gefühle anderer wahrzunehmen und eigene Verhaltensweisen zu überprüfen. Nun ist das Training erfolgreich beendet.

Stolz nahmen alle Teilnehmer nun ihre Zertifikate entgegen - zusammen mit einem „Brülleimer”, in den sie ihre Wut hinein schreien - und dann einfach auskippen können.
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