„Woche der Wiederbelebung“ beginnt: Jeder Mensch kann Leben retten

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Unter anderem werden Judith Haake und Thorsten Mülly im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ die Bürger informieren. Foto: Gerhard Bree

Aachen. Die „Woche der Wiederbelebung“ unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit findet von Montag, 18. September, bis Sonntag, 24. September, statt. Das ist zugleich der Startschuss für die Kampagne „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation.“

Ihr Ziel ist es, der Bevölkerung das Thema Wiederbelebung nahe zu bringen und die Menschen im Ernstfall zum Handeln zu ermutigen. Denn Reanimation ist einfach. Jeder kann es tun. Jeder kann ein Leben retten. Mit einer Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich circa 5000 Menschenleben gerettet werden.

Mit der Kampagne sollen möglichst viele Menschen erreicht werden. Geplante Aktionen der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin zur Woche der Wiederbelebung: Reanimationstraining im St.-Antonius-Hospital – offene Veranstaltung – am Mittwoch, 20. September, 10-14 Uhr im Foyer des Hospitals; Reanimationstraining auf offener Straße am Freitag, 22. September, 10 Uhr bis 14 Uhr, in der Eschweiler Fußgängerzone, Grabenstraße/Ecke Hospitalgasse

Am Freitag, 22. September, informiert ein Team der Klinik für Anästhesie in der Eschweiler Fußgängerzone (Grabenstraße/Ecke Hospitalgasse) über Reanimationsmaßnahmen und gibt kostenfreie „Hands-on“-Schulungen. In der Regel liegt der Erste Hilfe-Kurs bei den meisten Menschen schon länger zurück – hier haben interessierte Passanten die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und unter fachkundiger Anleitung die Herzdruckmassage sowie den Umgang mit dem Defibrillator zu üben.

Projekt wird vorgestellt

Ebenso wird das Projekt „Leben retten – kinderleicht!“ vorgestellt, das an verschiedenen Grundschulen in Eschweiler und Umgebung angeboten wird. Dieses Projekt hat zum Ziel, möglichst viele junge Menschen als Ersthelfer zu schulen und sie mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen vertraut zu machen. Die Präsentation des Projektes „Leben retten – ist kinderleicht!“ findet im Rahmen einer Ausstellung von Montag, 18. September bis Freitag, 22. September, im Foyer des Hospitals statt.

„Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen – deshalb sollte auch jeder in der Lage sein, im Notfall einfache und lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen“, erklärt Privat-Dozent Dr. Michael Dück, Chefarzt der Klinik für Anästhesie des St.-Antonius-Hospitals. Lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten deshalb nicht erst ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist. Meistens liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück. Deshalb ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen, um für den Notfall gewappnet zu sein.

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