Wo gibt‘s den besten Karneval? In Eischwiele!

Von: Van et Leevche
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Freibier für alle: Bürgermeister Rudi Bertram lud traditionell zum Rathaussturm ein und Eschweilers Narren nahmen die Einladung nur all zu gerne an. 350 Liter Bier gingen Donnerstagmorgen über die Theke. Im Rathaus brodelte es wie im Hexenkessel, als Prinz Ralf II. und Zeremonienmeister Georg samt Gefolge die Treppe runterschritten. Foto: A.Laaaaf
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Noch immer fit wie ein Turnschuh: Prinz Ralf II. und Zerm Georg schlugen höchstpersönlich das erste Fass an. Foto: O. Zapft
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Stadtkämmerer Stefan Kaever musste das Freibier nicht nur bezahlen, er musste auch noch selbst an den Zapf und die Gäste bedienen, bis die Fässer leer waren. Foto: A.Laaaaf
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Aber bei so vielen „lecker Mädchen“ kann das Arbeiten ja nur Spaß machen. Foto: B. Zaubernd
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Aber bei so vielen „lecker Mädchen“ kann das Arbeiten ja nur Spaß machen. Foto: A.Laaaaf

Eischwiele. Wo feiert man den besten Karneval? In Eischwiele natürlich! Dafür lieferten die bunt kostümierten Jecken am Donnerstagmorgen den besten Beweis, als Bürgermeister Rudi Bertram in „seinem“ Rathaus“ traditionell die längste Theke der Stadt eröffnete. Und zwar mit tatkräftiger Unterstützung äußerst arbeitswilliger und fleißiger Herren vom Karnevalskomitee.

Schon weit vor 11 Uhr brodelte es schon ordentlich im Hexenkessel Rathaus, denn traditionsgemäß gibt es an Altweiberfastnacht Freibier und der Narrenherrscher eröffnet mit viel Tamtam den Straßenkarneval. Da muss man als waschechter Eischwiele Fastelovendsjeck dabei sein.

Und dann färbte sich die prinzliche Treppe in ein blau-weißes Farbenmeer: Seine Tollität Ralf II. Zeremonienmeister Georg, die niedlichen Pagen, die stolzen Prinzenbläser und der ganze närrische Prinzentross schritten mit schmetternden Fanfaren die Rathaustreppe hinab und feuerten ihre Untertanen zum Mitsingen und -schunkeln an. Ein wahrlich schönes Bild!

„Es ist herrlich mit Euch!“

Als Hausherr nahm Bürgermeister Rudi Bertram zuerst das Mikro in die Hand und meinte: „Lasst Euch den Karneval nicht von schlechtem Wetter vermiesen. Habt vor allen Dingen viel Spaß und feiert fröhlich! Und jetzt gibt es zuerst einmal Bier für alle. So kommt das Karnevalskomitee auch mal zum arbeiten!“ Und dann sprach Seine Tollität Prinz Ralf II. zum begeisterten Volke.

„Es ist herrlich mit Euch zu feiern!“ rief Prinz Ralf II. begeistert der fröhlichen Menge zu. „Lasst uns heute und auch in den nächsten Tagen so weitermachen!“ Sprachs und schlug gemeinsam mit Zerm Georg und Bürgermeister Rudi Bertram das erste Fass an. 350 Liter Bier gingen über die längste Theke der Stadt. Das Karnevalskomitee und die Rathaus-Mitarbeiter hatten also alle Hände voll zu tun, um den Durst der vielen Narren zu stillen.

Eifriges Zapfen

Eifrig zapften der Narrenherrscher und Zeremonienmeister innerhalb weniger Minuten das erste Fass leer, um anschließend den Zapf wieder in die bewährten Hände des Bürgermeisters zu übergeben. Der war nämlich überall, er zapfte, kellnerte und zeigte, dass er auch einen perfekten Gastwirt abgeben würde. Auch Stadtkämmerer Stefan Kaever mimte den Köbes und verteilte becherweise kühles Blondes..

Genauso engagiert waren aber auch die fleißigen Bienen des Karnevalskomitees (Norbert Weiland, Walter Münchow, Manfred Wienands, Harald Ripp und Christian Wolny, die wirklich so schufteten, als würden sie dafür bezahlt.

Für die Tuschs und Musik zwischendurch sorgte übrigens Alleinunterhalter Peter-Heinz Arnolds, der es bestens verstand, die Menge ordentlich mitsingen und schunkeln zu lassen. Apropos singen: Prinz Ralf II. und Zeremonienmeister Georg stimmten – übrigens mit dem größten Narrenchor von Eschweiler – ihr Prinzenlied an. Herrlich wie textsicher die bunt kostümierten Besucher „Eischwiele danz“ intonierten und stimmgewaltig mitsangen.

Freibiersause

Nach der Freibiersause im „Beamtentempel“ war aber noch lange nicht Schluss mit Feiern. Das war erst der Einstand eines langen langen Fettdonnerstag.

Von dort aus zogen die Narren unter anderem zum „Jecke-Tön-Festival“, das auf der Sparkassenbühne von sieben Mundartbands abgebrannt wurde, zum „schunkelnden Markt“ ins Rote-Funken-Zelt, ins Zelt der Raiffeisen-Bank und natürlich in Eschweilers Kneipen, wo überall ordentlich „der Bär tobte“ und die „Puppen tanzten“. Der Start in die närrischen Tage war also schonmal grandios. Weiter so!

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