Eschweiler - Wird die „Oase“ demnächst zum Tonstudio?

Wird die „Oase“ demnächst zum Tonstudio?

Von: se
Letzte Aktualisierung:
5063334.jpg
Der Vorstand um Geschäftsführer Rafael Wolff (2. von links) freute sich darüber den Erlös des Weihnachtsbaumverkaufs an die Mobile Jugendarbeit Eschweiler zu überreichen. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Seit zehn Jahren veranstaltet der FC Rhenania Lohn kurz vor Weihnachten seinen beliebten Weihnachtsbaumverkauf. Neben frisch geschlagenen Nordmanntannen aus dem Sauerland, ist auch für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Vor allem in den letzten Jahren erfreut sich der Verkauf immer größerer Beliebtheit, so dass auch Besucher aus Langerwehe, Übach-Palenberg und Büsbach jedes Jahr den Weg nach Neu-Lohn finden, um dort ihren Weihnachtsbaum zu erstehen.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt in jedem Jahr einer wohltätigen Einrichtung zugute. Diesmal hat sich der Vorstand des Fußballvereins für den Förderverein Mobile Jugendarbeit Eschweiler entschieden. „Wir unterstützen in unserem Verein die Jugend und wollten dies auch außerhalb des Vereins fortführen“, erklärt der zweite Vorsitzende des FC Rhenania Lohn, Willi Jansen. Christian Meuskens, mobiler Jugendarbeiter, sowie Robert Wagner, Mitglied des Vorstands des Fördervereins Mobile Jugendarbeit, freuten sich besonders über die großzügige Spende, die von den Vorstandsmitgliedern des FC Rhenania Lohn auf 1000 Euro aufgerundet wurde.

„Es gibt mehrere Projekte, die wir mit diesem Geld unterstützen können“, so Jugendarbeiter Christian Meuskens. Neben der Instandsetzung eines neuen Mobils könne man sich auch gut vorstellen das Geld in eine Aufnahmekabine im Jugendtreff „Oase“ zu investieren. „Viele Jugendliche machen Musik und wir wollen ihnen ermöglichen ihre Songs in einer Gesangskabine aufnehmen zu können“, berichtet Meuskens.

Dem Förderverein Mobile Jugendarbeit sei vor allem wichtig, dass die gespendeten Mittel nachhaltig eingesetzt würden, betont Wagner. Der Vorstand des FC Rhenania Lohn zeigte sich von den Plänen sehr angetan. Auch eine Zusammenarbeit zwischen Fußballverein und Mobiler Jugendarbeit schloss man an diesem Nachmittag nicht aus.

„Wir suchen immer wieder Mannschaften, die gegen die Jugendlichen, die keinem Fußballverein angehören, antreten“ erzählt Meuskens und weckte damit das Interesse von Geschäftsführer Rafael Wolff und dem zweiten Vorsitzenden Willi Jansen.

„Wichtig ist jedoch, dass es Menschen gibt, die sich für soziale Zwecke engagieren, damit wir den Jugendlichen in unserer Stadt weiterhin viele tolle Dinge ermöglichen können“, so Robert Wagner.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert