Wir fordern ein phantastisches Jahr 2011!

Von: rpm
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Wir gehen auch im nächsten Jahr für Sie auf die Barrikaden: das Team der Eschweiler Redaktion.

Eschweiler. Wer in Eschweiler lebt, der muss sich mit Armleuchtern arrangieren. Mit Armleuchter-Algen, um es genau zu schreiben. Die Dinger heißen wirklich so. Und wachsen im Blausteinsee. Was „städtregenioale” Umweltschützer dazu verleitete, ein Großteil der Seefläche als bade-, segel-, surf- und tauchfreie „Grünzone” sperren lassen zu wollen.

Aber weil sich im Leben nun mal nicht alles nur um Armleuchter dreht, ist es dazu nicht gekommen. Der Blausteinsee ist weiterhin ein Pfund, mit dem die Indestadt wuchern kann. Und auf dessen touristische Vermarktung sie schon aus finanziellen Gründen auch dringend angewiesen ist. Die ersten wichtigen Schritte dazu sind inzwischen getan: Auf die Seebühne folgten Aussichtsterrasse und „Flügelbauten”. Jetzt sollen Gastronomie und Hotel kommen. Wer sonst in der Region hat schon Vergleichbares zu bieten?

Der See ist nicht das einzige zukunftsträchtige Projekt, mit dem Eschweiler sich aus dem Reigen der umgebenden Kommunen abhebt. Es hat sich viel getan im ablaufenden Jahr. Die Fußgängerzone hat eine neue Qualität gewonnen - die Marienstraße steht kurz vor Fertigstellung.

Die Einkaufsstadt genießt wieder den Ruf, der sie jahrzehntelang von anderen abhob. Jetzt folgt die Aufwertung der nördlichen Innenstadt. Dringendstes Problem: die Zukunft des City-Centers samt Hertie-Immobilie. Langwahn und Röthgener Straße sind inzwischen so gut wie neu. Ebenso der Stadtteil Ost. Der Media-Markt ist endlich Wirklichkeit. Weitere Neuansiedlungen sind programmiert.

An die Spitze gesetzt

Und trotz ihrer notorischen Finanzschwäche hat die Indestadt auch in diesem Jahr wieder eine Menge in ihre Schulen investiert. In vielerlei Hinsicht hat sich Eschweiler 2010 an die Spitze der Regionskommunen gesetzt. Nicht nur mit dem Ruf, die Stadt mit den miserabelsten Winter-Straßenverhältnissen zu sein, in der die Indestraße als Hauptverkehrsstraße mit Myriaden zehn Zentimeter dicker Eisbrocken jedes Fahrzeug bis in die letzte Schraube einem ultimativen Belastungstest unterzog. Und dabei ähnliches mit den Nerven der Fahrer machte.

Ob Postiv oder Unerfreulich: Das Team Ihrer Zeitung wird auch im kommenden Jahr ein waches Auge auf das Geschehen rechts und links der Inde haben. Wir werden mit Ihnen, liebe Leser, vor dem Rathaus auf- und in das dasselbe einmarschieren. Wir werden sagen, was Ihnen auf den Nägeln brennt, und nachfragen, wie es um große wie kleine Projekte steht.

Verbunden mit einem herzlichen Dank für all die guten Wünsche, die uns in den vergangenen Tagen und Wochen erreicht haben, wünschen auch wir Ihnen ein neues Jahr, das Ihnen jederzeit Zufriedenheit schenkt.
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