Windkraft im Wald stößt auf Bedenken

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Mehr Energie aus Wind: Das will auch die Stadt Eschweiler. Sie prüft jetzt drei Flächen, auf denen Windräder gebaut werden könnten. Foto: ddp

Eschweiler. Von riesigen Windparks kann nicht gerade die Rede sein, wenn es in Eschweiler um die Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen geht. Ein paar neue Standorte für Windräder könnten in absehbarer Zeit aber hinzu kommen. Konkrete Anträge liegen vor.

Die Verwaltung wird das Für und Wider nun im Zuge eines Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplanes prüfen.

Seit 2001 enthält der Flächennutzungsplan nur zwei Vorranggebiete für Windkraft - die Halde Nierchen und nördlich des Kraftwerkes. Deren Potenzial ist weitgehend ausgeschöpft. Dennoch würde auch Eschweiler gerne mehr von der umweltschonenden Energiegewinnung fördern.

Ein Antrag ist von der RWE Innogy GmbH, Hamburg, in Kooperation mit der BMR energy solutions GmbH, Gangelt, gestellt worden. Auch von der Stawag liegt eine Anfrage für dieses Gebiet nordöstlich von Kinzweiler vor. Die Fläche liegt östlich von Warden im nördlichen Bereich des ehemaligen Tagebaugebietes „Zukunft”.

Die zweite Fläche, etwa 7,5 Hektar groß, befindet sich mitten im Freiraum zwischen Hastenrath, Volkenrath, Bergrath, Nothberg und dem Bovenberger Wald. Die westliche Grenze verläuft in etwa 250 Metern Abstand parallel zum Omerbach.

Bislang ablehnend stehen die Grünen dem dritten Standort auf dem Gelände des ehemaligen Camp Astrid im Propsteier Wald gegenüber. Auch die FDP hat dagegen Bedenken. Die 580 mal 400 Meter kleine Fläche im Landschaftsschutzgebiet liegt etwa 650 Meter südöstlich der A4 Aachen-Köln. Dort befand sich früher ein Munitionsdepot.
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