Wieder kein ruhiger Silvesterabend für die Feuerwehr

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Eschweiler. Der Dienstverlauf der ersten zwölf Stunden des Silvestertages kann nicht mit ruhigem Dienst umschrieben werden, da bereits bis 19.30 Uhr 22 (Vorjahr 16) Einsätze im Rettungsdienst sowie fünf Hilfeleistungen zu verzeichnen waren.

Zwischen 9.15 und 11.30 Uhr mussten die Einsatzkräfte der Hauptwache sowie der Löschzüge Stadtmitte und Kinzweiler zu drei Ölspuren auf der Rue de Wattrelos, der Kaiserstraße sowie Zum Hagelkreuz ausrücken, weil unbekannte Fahrzeuge dort Betriebsstoffe verloren hatten, die mit Bindemittel abgestreut werden mussten.

Gegen 18 Uhr rückten Rettungsdienst und Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei, zu einem Unfall bei Auf dem Höfchen aus. Dieser Einsatz dauerte bis gegen 20.30 Uhr. Um 18.54 Uhr wurde die Drehleiter der Wache sowie Teile des Löschzuges Dürwiß zur Unterstützung des Rettungsdienstes in den Eschenweg gerufen. Dort musste eine erkrankte Person über die Drehleiter aus dem Haus transportiert werden.

Danach trat für den Brandschutz-/Technische-Hilfe-Bereich eine gewisse Beruhigung ein, so dass es den meisten Kollegen der Wache – die in diesem Jahr zum dritten Mal, im Zeitraum von 19 bis 3 Uhr, von 25 freiwilligen Kameradinnen und Kameraden der Löschzüge Stadtmitte, Bohl und Dürwiß unterstützt wurden – vergönnt war, den Jahreswechsel auf der Wache zu erleben.

Vermeintliche Ruhe

Doch die vermeintliche Ruhe hielt nicht lange an, denn bereits um 0.09 Uhr wurde ein größerer Brand einer Tujahecke im Herrenfeldchen gemeldet, zu dem die Hauptwache sowie die Löschzüge Bohl und Stadtmitte entsandt wurden. Das Feuer war mit einem C-Rohr schnell gelöscht, allerdings mussten drei Personen mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung vom Rettungsdienst behandelt werden. Nach der Behandlung verweigerten allerdings alle den Transport ins Krankenhaus.

Fast parallel zu diesem Einsatz meldeten um 0.13 Uhr Anwohner der Aachener Straße in Röhe, dass dort auch eine Tujahecke brennen würde. Hierzu rückten die Löschzüge Stadtmitte und Dürwiß aus, allerdings mussten sie nur noch eine Nachschau halten, da das Feuer bereits erloschen war.

Um 0.43 Uhr mussten auch Feuerwehrkräfte der Hauptwache zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach In den Benden ausrücken, wo ein Verletzter zu versorgen war. Hierbei unterstützten auch die Kollegen vom Rettungsdienst des Kreises Düren, da alle Eschweiler Rettungsfahrzeuge im Einsatz waren.

Während dieser Einsatz noch abgearbeitet wurde, lief um 0.54 Uhr ein nächster Feueralarm aus der Schillerstraße im Ortsteil Dürwiß ein. Dort brannte ein Baum in der Nähe eines Mehrfamilienhauses sowie eine Gartenlaube. Von Nothberg rückten direkt einige Kräfte dorthin ab, weiterhin wurden die Löschzüge Dürwiß und Weisweiler alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, allerdings griffen die Flammen doch noch auf den Dachstuhl der Gartenlaube über. Brandursache waren in diesem Fall vermutlich Silvesterknaller.

Mülleimer brennt

Um 1.09 Uhr brannte – aus bisher ungeklärten Gründen – ein Mülleimer am Talbahnhof, der von den freiwilligen Kräften aus Stadtmitte gelöscht wurde. Der Brand von zwei Papiercontainern in der Hunsrückstraße erforderte um 1.22 Uhr den Einsatz der Feuerwehr. Das – vermutlich von Knallkörpern verursachte – Feuer wurde von zwei Fahrzeugen der Löschzüge Bohl und Stadtmitte gelöscht.

Bis zum Schichtwechsel um 7.30 Uhr rückten dann nur noch die Rettungswagen der Feuer- und Rettungswache mehrfach aus.

Fazit der diesjährigen Silvesterschicht: Im Vergleich zum vorigen Jahreswechsel sind die Einsatzzahlen deutlich gestiegen, allerdings waren die typischen „feierbedingten“ Einsatzanlässe wie „Alkohol“, „gestürzte Person“, „Schlägereien“ in diesem Jahr kaum feststellbar. Niemand verletzte sich beim Umgang mit Silvesterknallern und musste deshalb ins Krankenhaus transportiert werden.

Bewährt hat sich erneut die Verstärkung der hauptamtlichen Einsatzkräfte, da viele Paralleleinsätze zu bearbeiten waren und auch der Rettungsdienst in diesem Zeitraum sehr stark beansprucht war.

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