Eschweiler - Wieder (fast) der „Alte” werden im Euregio-Reha-Zentrum

Wieder (fast) der „Alte” werden im Euregio-Reha-Zentrum

Von: I. Martinett, C. Haas
Letzte Aktualisierung:
Auch selbst einmal die Trainin
Auch selbst einmal die Trainingsgeräte ausprobieren können die Besucher des Tags der offenen Tür im Euregio-Reha-Zentrum am Samstag.

Eschweiler. Ist ein Patient nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall erst einmal aus dem Gröbsten heraus, heißt es nur kurz durchatmen. Denn dann stellt sich häufig die Frage: Wie geht es eigentlich weiter, wie lerne ich wieder das Laufen, wie erlange ich meine frühere Leistungsfähigkeit zurück - kurzum, wie werde ich wieder der oder die „Alte”?

Jetzt schlägt die Stunde der Rehabilitation. Ein Team von Fachleuten kümmert sich unter fachärztlicher Leitung (Orthopäde, Kardiologe, Rehamediziner) um den Patienten, analysiert seine Defizite, erkundet seine Stärken und Bedürfnisse und stellt dann ein individuelles Aufbauprogramm zusammen, das eine möglichst weitgehende Wiedereingliederung ins private oder auch berufliche Umfeld ermöglichen soll. Das alles bedeutet der Begriff „Rehabilitation”.

Mit im Team sind Physiotherapeuten, Sportlehrer, Ergotherapeuten, Masseure und Bademeister, bei Bedarf auch Psychologen, Sozialberater, Ernährungsfachleute und andere.

Die Rehabilitation beginnt dann, wenn die Patienten dazu Willens und in der Lage sind, idealerweise schon im Akutkrankenhaus (wie in der Frührehabilitation im St.-Antonius-Hospital Eschweiler) und wird dann stationär in einer Rehaklinik oder (immer häufiger) in einem ambulanten Rehazentrum (wie eben dem Euregio-Reha-Zentrum Eschweiler) vorwiegend ganztägig durchgeführt und dauert mindestens drei Wochen.

Trotz gelegentlicher anfänglicher Skepsis: Bald wird erkennbar sein, dass Alt und Jung an der Rehabilitation gemeinsam Spaß haben und davon profitieren.

Im Euregio-Reha-Zentrum nahe am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler werden Patienten nach Einsatz künstlicher Gelenke, Wirbelsäulenoperationen, schweren Verletzungen ebenso wie nach Herzoperationen, Herzinfarkten und vielen anderen Leiden seit beinahe 14 Jahren erfolgreich behandelt - heimatnah und kompetent.

Am Samstag, 29. September, öffnet das Euregio-Reha-Zentrum in der Englerthstraße seine Türen, um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Blick hinter die Kulissen eines Rehabilitationszentrums zu ermöglichen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Fachrichtungen stehen bereit, um Fragen zu beantworten, die Räume zu zeigen und wertvolle Tipps und Hinweise nicht nur zur Durchführung einer Rehabilitation, sondern auch für eine aktive und damit gesunde Lebensführung zu geben. Und: Es darf ausprobiert werden!

Interessante Vorträge zu wichtigen Themen runden das Programm ab. Darüber hinaus stellt das Zentrum seine Partner in Sachen Gesundheit vor.

Der Tag der offenen Tür findet im Rahmen einer bundesweiten Aktion des „Aktionsbündnis Deutscher Reha-Tag” angestoßen von der Deutschen Rentenversicherung statt. Er steht unter dem Motto „Reha - einfach teilhaben - Rechtzeitig handeln”

Vortragsthemen:

9.30 Uhr: Rehabilitation bei Herzerkrankungen (Dr. Ploch)

10.15 Uhr: Rehabilitation nach Hüft- oder Kniegelenkersatz (Prothese) (OA N. Schallenberg)

11 Uhr: Das Kreuz mit dem Kreuz: Was tun, wenn die Wirbelsäule schmerzt? (Dr. E. Schneider)

11.45 Uhr: Reha beendet - wie gehts weiter? (A. Piepel-Taeger)

12 Uhr: Ergothrapie - was ist das eigentlich?
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