Eschweiler - Wieder einmal Ernüchterung bei den ESG-Handballern

Wieder einmal Ernüchterung bei den ESG-Handballern

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Bildnummer: 06499886 Datum: 11.09.2010 Copyright: imago/pmk Handballer mit Ball; Lübbecke Herren Handball GER 1. BL 2011 Einzelbild Aktion vdig xmk 2010 hoch o0 Symbol Körperteile Arm Handballer Hand Detail Handballspieler Objekt Spielball Sportgerät Spielgerät Wirtschaft Equipment Image number 06499886 date 11 09 2010 Copyright imago pmk Handballer with Ball Lübbecke men Handball ger 1 BL 2011 Single Action shot Vdig xmk 2010 vertical o0 symbol Body parts Poor Handballer Hand Detail Handball players Object Play ball Sports equipment Gaming device Economy Equipment

Eschweiler. Dass es schwer werden würde, war vor dem Spiel klar. Gleich auf vier Stammspieler (Thielen, Kivircik, Müller, Pauls) mussten die ESG-Handballer gegen die Gastmannschaft aus Köln verzichten. Rückraum Janis Thielen wagte aus diesem Grund nach langer Verletzungspause den Versuch, wieder am Geschehen teilzunehmen und auch Torsten Kalla erklärte sich bereit, eine kurze Pause vom Ruhestand zu nehmen.

Nach dem Anpfiff zeigte sich die Partie ausgeglichen torarm und es war schnell deutlich, dass – die beiden Torhüter ausgenommen – wohl kein Aktiver heute seinen besten Tag erwischt hatte. Nach zehn Minuten hatten die Fans in der Eschweiler Halle gerade einmal vier Tore sehen dürfen (Spielstand 2:2).

Ein weiterer Rückschlag

Trotz der Bemühungen von Keeper Lars Blume, der in der ersten Halbzeit neben vielen hundertprozentigen Würfen fünf von sechs Siebenmeter halten konnte, geriet man in der Folge allerdings ins Hintertreffen. In Minute 20 lag die ESG bereits vier Tore zurück (Spielstand 4:8) und bis zur Halbzeit gelang es auch nicht, den Rückstand zu verkürzen (Halbzeitstand 6:10). Erschwerend kam hinzu, dass Rückraumspieler Phil Morsch gegen Ende der ersten Halbzeit mit einer roten Karte vom Platz gestellt wurde. Da Kapitän Engin Kivircik, Mittelmann Simon Müller und Maik Thielen ohnehin schon fehlten, stand nun keiner der Stammspieler im Rückraum mehr auf dem Platz.

Zu Beginn von Halbzeit zwei konnte man den Rückstand zunächst zweimal auf drei Tore verkürzen, doch Köln hielt dagegen und konnte bis zur 40. Minute auf 15:10 davonziehen. Bis zur 50. Minute gelang es den Eschweilern dann nicht, den Fünf-Tore-Rückstand zu verkürzen. In den letzten zehn Minuten allerdings spielten sich die Eschweiler in eine Schwächephase und erlaubten den Gästen aus Köln von 19:14 auf 24:14 davonzuziehen. Besonders Jonathan Becker bekam man in dieser Phase nicht in den Griff und lies ihn insgesamt acht Treffer erzielen. Das Spiel endete 16:26 aus ESG-Sicht.

Nach dem Abpfiff war klar, dass mit der stark geschwächten Mannschaft gegen den Gegner nicht mehr drin war, auch wenn der Sieg der Kölner zu hoch ausfiel. „Besonders im Angriff taten wir uns schwer und mit einer unterirdischen Siebenmeterverwertung – wir haben nur zwei von neun verwandelt – kann man kein Spiel gewinnen“, schloss Trainer Armin Alten nach dem Spiel.

Es spielten Becker, Frank, Blume, Lars; Eßer, Christoph (1); Freiboth, Lars (3); Fröhlich, Gennadi (2/2); Kalla, Torsten (4); Kembügler, Lars (1), Mann, Kevin (2); Morsch, Philipp; Thielen, Janis (1); Wild, David (2); Zaube, Tim.

Das Nachbarschaftsduell

Das nächste Spiel hielt dann ein Nachbarschaftsduell bereit. Die ESG trat beim Stolberger SV an. Erneut fehlten große Teile des Rückraum-Stammpersonals. Zwar waren Kapitän Engin Kivircik und Rechtsaußen Thomas Pauls wieder dabei, auf die Gebrüder Thielen und Spielmacher Simon Müller musste Trainer Armin Alten aber wiederholt verzichten.

Vor lautstarkem heimischen Publikum riss Stolberg das Spiel schnell an sich und ging von Beginn an in Führung (Spielstand 2:4 aus ESG-Sicht in der 5. Minute). Gerade im Eschweiler Angriffsgetriebe knirschte es: Viele Fehlwürfe und auch drei verworfene Siebenmeter führten dazu, dass die Gastgeber ihre Führung langsam aber stetig bis zur Halbzeitpause ausbauen konnten (Spielstand 8:13).

Kurzes Aufbäumen

In der Halbzeitpause mahnte Trainer Armin Alten noch einmal die Disziplin der Spieler an und nahm einige technische Einstellungen vor. Und so konnten die Indestädter, auch dank mehrerer Überzahlsituation, den Fünf-Tore-Rückstand aus der Halbzeit zunächst auf drei Tore verkürzen (Spielstand 12:15 in Minute 40). Ab Minute 40 stellte Stolberg dann auf eine sehr offensive Deckung um und zwang Eschweiler zu technischen Fehlern und verfrühten Torabschlüssen. Durch die schnellen Konter konnten die Gastgeber in den folgenden zehn Minuten auf 21:13 davonziehen. Auch mangels Wechsel-Alternativen gelang es den Eschweilern nun nicht mehr einzugreifen, so dass das Spiel schließlich 19:29 verloren ging.

Nach dem Spiel war die Ernüchterung – wieder einmal – groß. Zwar spielten die Eschweiler diszipliniert und konnten unnötige Zeit- und Siebenmeterstrafen weiträumig vermeiden, mit dem noch immer geschwächten Kader war gegen die souverän aufspielenden Gastgeber allerdings nichts zu holen. Bevor es nun aber in die Winterpause geht, steht noch ein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Nippes (Samstag, 10. Dezember) an. Mit einem kompletteren Kader und einer guten Portion Kampfgeist will man sich ordentlich aus dem Jahr 2016 verabschieden. Anpfiff ist nicht wie gewohnt um 19.30 Uhr sondern erst um 20 Uhr.

Es spielten Becker, Frank; Blume, Lars; Freiboth, Lars; Fröhlich, Gennadi (1/1); Hoffmann, Niels; Kivircik, Engin (1); Mann, Kevin; Morsch, Philipp (4); Pauls, Thomas (9/2); Zaube, Tim (3); Pletz, Thomas (1); Eßer, Christoph.

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